Gedenken

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar

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Ausschnitt aus dem Flyer zur Eröffnung der Ausstellung Grafeneck 1940

„Um Demokratie, Würde des Menschen und Rechtsstaatlichkeit zu sichern, müssen wir uns mit der Vergangenheit und unserer besonderen Verantwortung auseinandersetzen“, sagte Innenminister Reinhold Gall anlässlich der Gedenkstunde des Landtags an die Opfer des Nationalsozialismus am Mittwoch, 27. Januar 2016, im Forum Ludwigsburg. Rechtes Gedankengut führe dagegen zu Hass, Totalitarismus und Faschismus. Unsere Gedanken seien deshalb bei den vielen Opfern, die während der nationalsozialistischen Herrschaft ermordet wurden oder die den Holocaust körperlich und seelisch gezeichnet überlebten.

Es sei wichtig, dass der 27. Januar seit 1996 der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und damit ein nationaler Gedenktag sei und dass die Vereinten Nationen diesen Tag im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts erklärten.

Das Innenministerium erinnere im Moment mit der Ausstellung „Grafeneck 1940 – Euthanasie-Verbrechen in Südwestdeutschland“ an die Ermordung von über 10.600 psychisch kranken und geistig behinderten Menschen in Grafeneck im Landkreis Reutlingen vor bald 75 Jahren. Die Ausstellung könne noch bis zum 12. Februar 2016 montags bis freitags von 7.00 bis 19.00 Uhr im Atrium I des baden-württembergischen Innenministeriums besucht werden. Der Eintritt sei frei.

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