Streitkräfte

Jahresempfang des Landesverbandes Süddeutschland des Deutschen BundeswehrVerbandes

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Fahrzeug der Bundeswehr im Hochwasser. Quelle: Fotolia.

„Die enge Verbundenheit mit der Bundeswehr hat in unserem Land eine lange und gute Tradition.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Montag, 13. Oktober 2014, beim Jahresempfang des Landesverbandes Süddeutschland des Deutschen BundeswehrVerbandes in Stuttgart. Der Verband trage durch eine engagierte und gute Interessenvertretung wesentlich dazu bei, dass die Bundeswehr eine große gesellschaftliche Anerkennung erfahre. Zum Jahresempfang überbringe er die besten Grüße von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der heute leider anderweitig terminlich gebunden sei.

„Gerade bei Standortbesuchen erlebe ich hautnah, wie die in unserem Land lebenden Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familien und Einheiten an den jeweiligen Standorten tief verwurzelt sind“, sagte Gall. Die Bundeswehrangehörigen brächten sich in verschiedenster Art und Weise in das Zusammenleben vor Ort ein. „Sie sind fester und verlässlicher Bestandteil der örtlichen Gemeinschaften und aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken“, betonte Gall.

Unverzichtbar sei die zivil-militärische Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz. Anders als im Vorjahr, beim Hochwasser im Frühsommer 2013, sei Baden-Württemberg im aktuellen Jahr bislang glücklicherweise von größeren Schadensereignissen verschont geblieben. „Dennoch wissen wir, dass im Not- und Katastrophenfall hundertprozentig auf die Bundeswehr Verlass ist. Wenn Sie gebraucht wird, ist sie schnell zur Stelle und leistet effektiv Hilfe“, sagte der Innenminister.

Die Strukturreform der Bundeswehr habe auch in Baden-Württemberg ihre Spuren hinterlassen und dieses fest gewachsene Gefüge an manchem Standort ins Wanken gebracht. Nicht nur für die betroffenen Kommunen bedeute diese Entwicklung einen tiefen Einschnitt, sondern auch für die Soldatinnen und Soldaten, deren Angehörige und die Zivilbeschäftigten. Deshalb dürfe der BundeswehrVerband nicht locker lassen in seinem Bestreben, für die Menschen in der Bundeswehr das Bestmögliche herauszuholen. Der Verband sei ein wichtiger Mahner, aber auch ein unerlässlicher Ideengeber und Initiator, gäbe den sozialen Belangen der Soldatinnen und Soldaten und der Zivilbeschäftigten eine starke Stimme und setzen sich unermüdlich für deren Interessen ein. „Als langjähriger Personalrat weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine engagierte Personalvertretung ist, und dass es sich lohnt, für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen“, sagte Gall.

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