In den letzten Tagen wurden Pläne über mögliche Einschnitte beim Landeskommando Baden-Württemberg intensiv diskutiert.
„Die jüngsten Überlegungen, das Landeskommando Baden-Württemberg drastisch abzuspecken, haben mich beschäftigt. Die geopolitische Tektonik hat sich ganz grundlegend verschoben; wir müssen uns so konkret wie seit Jahren nicht mehr auf den Ernstfall vorbereiten. Dafür brauchen wir kurze Wege. In einer Krise greift ein Rädchen nur dann ins andere, wenn man das im Alltag aufgebaut hat, wenn man sich kennt und sich vertraut. Deshalb habe ich bei der Innenministerkonferenz vergangene Woche und auch in diesen Tagen Gespräche sowohl mit dem Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und seinem Staatssekretär Nils Hilmer geführt und freue mich, dass wir im engen Dialog mit dem Bundesverteidigungsministerium jetzt sagen können, dass das Landeskommando Baden-Württemberg in seiner jetzigen Form und die enge zivil-militärische Zusammenarbeit erhalten bleiben“, sagte Innenminister Manuel Hagel MdL und ergänzte: „Wir in Baden-Württemberg nehmen unsere Verantwortung sehr bewusst und mit Nachdruck wahr, indem wir beispielsweise den Katastrophenschutz spürbar stärken. Seit vielen Jahren ist uns hierbei die Bundeswehr und ganz konkret das Landeskommando Baden-Württemberg ein sehr verlässlicher Partner, wenn es um zivil-militärische Fragen jedweder Art geht.“
Staatssekretär Nils Hilmer ergänzte: „Das Landeskommando Baden-Württemberg setzt die bisherige bewährte Zusammenarbeit selbstverständlich fort und bleibt zentraler militärischer Ansprechpartner.“

















