Polizei

Polizeipräsenz an Flüchtlingsunterkünften

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Rückenansicht eines Polizisten der Polizei Baden-Württemberg.

Angesichts der angespannten Situation bei der Unterbringung von Flüchtlingen verstärkt die Polizei Baden-Württemberg lageorientiert ihre Präsenz an Flüchtlingsheimen. „Alle Asylbewerber haben Anspruch auf unseren Schutz. Hass und Ausgrenzung haben bei uns keinen Platz. Wir dulden aber auch keine gewalttätigen Auseinandersetzungen in oder an Gemeinschaftsunterkünften. Auch wenn sich die überwiegende Mehrheit von Menschen unterschiedlicher Herkunft friedlich verhält und auf engstem Raum untergebracht ist, muss für alle das friedliche Miteinander höchstes Gebot sein“, betonte Innenminister Reinhold Gall am Freitag, 31. Juli 2015.

Die regionalen Polizeipräsidien würden bedarfsorientiert täglich mit bis zu 100 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Die Landesregierung weiß dieses zusätzliche Engagement der Polizei zu schätzen. „Ich werde mich deshalb dafür einsetzen, dass die Polizei zusätzliche Mittel zur Vergütung von Mehrarbeit erhält“, hob Minister Gall hervor.

Im laufenden Jahr sei es im Südwesten bisher zu 13 Übergriffen auf Flüchtlingsheime gekommen, vornehmlich Sachbeschädigungen und rechte Propagandadelikte.

An den drei Standorten der Landeserstaufnahmestellen in Karlsruhe, Meßstetten und Ellwangen wurden bereits drei Polizeiwachen eingerichtet, denen jeweils zehn Polizeibeamtinnen bzw. -beamte zur Verfügung stehen.

Die Einrichtung von Bannmeilen rund um Flüchtlingsheime, wie sie etwa von der Deutschen Polizeigewerkschaft vorgeschlagen wurde, sei aus rechtlichen Gründen nicht machbar. Schließlich räumten die Gerichte der Versammlungsfreiheit einen hohen Stellenwert ein.

Weitere Meldungen

Auspuff eines hochmotorisierten Autos.
Verkehrssicherheit

Autoposerszene bundesweit im Fokus

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Staatssekretär Blenke begrüßt neuen Studienjahrgang an der Hochschule für Polizei

Landtag, Plenarsaal von oben
Sitzung des Landeswahlausschusses am 27. März 2026

Endgültiges Landesergebnis der Landtagswahl 2026 festgestellt

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Staatssekretär Thomas Blenke verabschiedet rund 1.000 Polizistinnen und Polizisten

Bernhard Löffler (1. Reihe rechts) mit Oberbürgermeister Harry Mergel und Minister Thomas Strobl (2. Reihe von links) sowie Angehörigen
Auszeichnung

Bernhard Löffler erhält Bundesverdienstkreuz

Verleihung des Bevölkerungsschutz Ehrenzeichen
Bevölkerungsschutz

Verleihung des Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichens

Auspuff eines hochmotorisierten Autos.
Polizei

Polizeipräsidium Heilbronn: Umgang mit der "Poser- & Raserszene"

Deutsche Delegation beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen
„Mehr Warschau wagen“

Wertvoller Austausch beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Deutsche Delegation beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen
Deutsch-polnische Freundschaft

Deutsche Delegation beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Volker Stier, Polizeivizepräsident PP Stuttgart
Polizei

Volker Stier ist neuer Polizeivizepräsident beim Polizeipräsidium Stuttgart

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Land und Kommunen vereinbaren schnellere Digitalisierung der Verwaltung

DRF Rettungshubschrauber
Rettungsdienst

Ravensburg wird Luftrettungsstandort

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl am 8. März 2026

Vorläufiges amtliches Landesergebnis

Stimmzettel in Wahlurne geworfen. Quelle: Fotolia
Landtagswahl am 8. März 2026

Wahlbeteiligung an der Urne bei der Landtagswahl am 8. März 2026 um 14:00 Uhr

Bundesrat
Bundesrat

Innenminister Thomas Strobl drängt im Bundesrat auf ein gutes KRITIS-Dachgesetzes