Polizei

Länderübergreifende Schwerpunktkontrollen gegen Wohnungseinbrüche

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Innenminister Thomas Strobl: „Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen sind ein wirksames Mittel gegen den Wohnungseinbruchdiebstahl. Der Erfolg gibt uns recht: Die Fallzahlen sinken weiter!“

„In der dunklen Jahreszeit sind Wohnungseinbrecher erfahrungsgemäß besonders aktiv. Für die Polizei ist das eine Zeit erhöhter Wachsamkeit, in der auch Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen im Kampf gegen überregional agierende Einbrecherbanden intensiviert werden. Bereits zum dritten Mal führte die Polizei Baden-Württemberg zusammen mit den Ländern Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz gezielte länderübergreifende Fahndungs- und Kontrollaktionen durch. Unser Ziel ist klar: Süddeutschland ist und bleibt für Einbrecher ein unsicheres Pflaster“, erklärte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Vom 8. bis zum 10. November 2018 fanden zum wiederholten Male gemeinsame Schwerpunktkontrollen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz statt. Ziel dieser konzertierten Aktion war die Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität. Hierbei wurden allein in Baden-Württemberg 2.658 Personen und 1.871 Fahrzeuge kontrolliert sowie 1.730 Dokumente überprüft. Die Kontrollen führten dazu, dass 18 Personen vorläufig festgenommen und zahlreiche Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht werden konnten. Neben acht waffenrechtlichen Verstößen konnten 15 Betäubungsmitteldelikte sowie 85 Verstöße aus anderen Deliktsbereichen festgestellt werden. Insgesamt waren in Baden-Württemberg 695 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte an den Fahndungsaktionen beteiligt.

„Die Zahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls sind nun im dritten Jahr in Folge rückläufig. Dies ist vor allem auch einer engen Zusammenarbeit in Ermittlungsverfahren, einer gemeinsamen und intensiven Täterfahndung, einem schnellen Informationsaustausch sowie der Durchführung wirkungsvoller Präventionskampagnen zu verdanken. Wir geben weiter Gas, wir wollen den Fahndungsdruck weiterhin hochhalten und alle Möglichkeiten ausschöpfen, die dazu beitragen, die Täter dingfest zu machen“, sagte der Innenminister. Bereits im Jahr 2015 wurde die Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität zwischen Baden-Württemberg und Bayern geschlossen. Hessen und Rheinland-Pfalz sind der Kooperation 2016 beigetreten. Die sinkenden Fallzahlen in diesem Bereich belegen, dass sich eine intensive länderübergreifende Zusammenarbeit auszahlt.

Auch außerhalb der gemeinsamen Schwerpunktaktionen funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der Polizei Baden-Württemberg und den benachbarten Bundesländern hervorragend. So wurden im Oktober 2018 durch baden-württembergische Kräfte im Rahmen von Fernbuskontrollen zwei Personen festgestellt, welche Schmuck und Bargeld mit sich führten. Eine Überprüfung hatte zum Ergebnis, dass es sich bei dem Schmuck um Diebesgut handelte, welches aus einem Einbruch im bayrischen Gauting stammte. Die beiden Verdächtigen wurden von der Polizei Baden-Württemberg den bayrischen Kollegen übergeben. Im Zuge der sich anschließenden Ermittlungen konnten den beiden Männern eine Vielzahl weiterer Einbrüche in Bayern zugeordnet werden. „Baden-Württemberg ist eines der sichersten Bundesländer. Das verdanken wir einer engagierten und motivierten Polizei, die weiterhin alles dafür tun wird, dass es sich in Baden-Württemberg sehr sicher leben lässt“, versicherte Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Meldungen

Landtag, Plenarsaal von oben
Landtagswahl am 8. März 2026

Zahlen, Daten, Fakten

MIN STS KSK Calw
Bundeswehr

Innenminister Thomas Strobl zu Gast beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr

Seitlich geöffnetes Feuerwehrfahrzeug. Quelle: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Klasse D3FG, Schuljahr 09/10
Kommunen

Land beschafft erstmals Löschfahrzeuge für Städte und Gemeinden

Stimmzettel in Wahlurne geworfen. Quelle: Fotolia
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Peter Hahn
Land und Kommunen

Peter Hahn wird neuer Regierungsvizepräsident beim Regierungspräsidium Karlsruhe

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

Abschlussbericht des Kabinettsausschusses „Entschlossen gegen Hass und Hetze“

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Kreiswahlvorschläge stehen endgültig fest

Taser
Polizei

Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei Baden-Württemberg

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
Kulturerbe im Osten

Jahresbilanz 2025 des Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler

Zwei Hände auf einer Computertastatur. Quelle: Fotolia
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über das NOOTS

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Wie Teenager zu Terroristen werden

Weltweit erste kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl 2026

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Sachbearbeiter Einsatz PP Freiburg Laptop Polizei
Digitalisierung der Polizei

eAkte landesweit eingeführt

Polizeifahrzeug der Polizei Baden-Württemberg mit Trauerflor.
Polizei

Polizeipräsidium Oberfranken: Schwerer Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug