Land und Kommunen

Evaluation der reformierten Regelungen der Gemeindeordnung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Straßenszene in Freiburgs Altstadt (Bild: © Land Baden-Württemberg)

Im Jahr 2015 wurden Änderungen an der Gemeinde- und Landkreisordnung vorgenommen. Eine Evaluation soll nun zeigen, ob sich die reformierten Regelungen bewährt haben oder ob Änderungsbedarf besteht.

„Seit heute läuft die Befragung der baden-württembergischen Gemeinden, Städte und Landkreise zu den im Jahr 2015 vorgenommenen Änderungen der Gemeindeordnung und der Landkreisordnung. Dabei geht es vor allem um die Vorschriften zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheid, aber auch etwa zu Fraktionsrechten oder Veröffentlichungspflichten der Gemeinden und Landkreise“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am 4. Juli 2019 in Stuttgart.
 
„Die Evaluation wird zeigen, inwieweit sich die 2015 vorgenommenen Änderungen der Gemeinde- und der Landkreisordnung bewährt haben oder ob hier Anpassungsbedarf besteht. Die Regierung hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunen. Die Funktionsfähigkeit der kommunalen Verwaltung liegt uns sehr am Herzen. Deshalb sollten sich möglichst viele Gemeinden, Städte und Landkreise an der Umfrage beteiligen. Eine hohe Beteiligung ist Grundlage für belastbare Ergebnisse“, sagte Minister Thomas Strobl. Ergänzend ist vorgesehen, nach Vorliegen der Antworten der Gemeinden, die Sicht von Gemeinderäten über eine Beteiligung der kommunalpolitischen Vereinigungen mit in die Evaluation einzubeziehen. Zudem sollen Interviews mit Vertrauenspersonen von Bürgerbegehren geführt werden.
 
Am 4. Juli 2019 erfolgte der Versand des Online-Fragebogens. Bis Mitte August 2019 werden die empirischen Erhebungen durchgeführt. Danach folgt bis etwa Mitte Oktober 2019 die wissenschaftliche Aus- und Bewertung durch die beiden Hochschulen. Mit dem Vorliegen der Evaluationsergebnisse wird bis zum Jahresende 2019 gerechnet.
 
Das Innenministerium hatte Anfang dieses Jahres den Auftrag zur wissenschaftlichen Begleitung der Evaluation vergeben. Den Zuschlag hatten die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg erhalten, die die Evaluation gemeinsam durchführen. Die projektleitenden Professoren sind Prof. Dr. Jürgen Fleckenstein (Kehl) und Prof. Dr. Arne Pautsch (Ludwigsburg). „Ich freue mich, dass wir zwei im Kommunalrecht namhafte und versierte Wissenschaftler mit Praxisbezug für die Evaluation gewinnen konnten, die sich bereits intensiv mit der Bürgerbeteiligung auseinandergesetzt haben, über ein breites Erfahrungsspektrum verfügen und sich aufgrund ihres jeweiligen spezifischen Profils optimal ergänzen“, sagte Minister Thomas Strobl.

Weitere Meldungen

Minister Bundesrat
Bundesrat

Innenminister Hagel unterstützt Modernisierung des Bundespolizeigesetzes im Bundesrat

Zukunftskommission
Land und Kommunen starten Entlastungsoffensive

Startschuss für Zukunftskommission

Isabel Kling
Regierungspräsidium Tübingen

Isabel Kling wird neue Regierungspräsidentin in Tübingen

Gründungsveranstaltung Medicus
Digitalisierung

MEDI:CUS-Plattform wird zukunftsfest aufgestellt

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Sicherheit

Start der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Aktion „WIR FÜR EUCH“ zum Schulstart: Polizei BW setzt auf Bürgernähe und Vertrauen

Zwei Kinder mit Schultaschen zwischen geparkten Autos am Straßenrand. Quelle: Fotolia
Verkehrssicherheit

Landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“

Sirene
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag - Erste Bilanz

Eine Person sitz vor dem aufgeklappten Laptop und hat ein Handy in der Hand.
Cybersicherheit

CSBW veröffentlicht Jahresbericht

Startbildschirm der Warn-App "NINA". Bild: © Lichtgut/Leif Piechowski
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Baden-Württembergs Innenminister trifft Fußballvereine
Sicherheit

Baden-Württemberg stärkt die Stadionallianzen

Übergabe Tanklöschfahrzeuge Waldbrand
Feuerwehr

Sechs neue Tanklöschfahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neue Polizistinnen und Polizisten für die Polizei Baden-Württemberg

Blaulicht und Schriftzug "Stopp Polizei" auf einem Einsatzfahrzeug.
Sicherheit

Organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität im Jahr 2025

Neue Polizeimotorräder 2026
Polizei

Neue Motorräder für die Polizei