Antisemitismus

Brandanschlag auf Synagoge in Ulm verurteilt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Foto aus einer Synagoge in Baden-Württemberg.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl haben den Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm verurteilt. Der Anschlag zeige das heimtückische Gesicht des Antisemitismus, dem man klar und deutlich entgegentrete, so Kretschmann.

„Ich verurteile den niederträchtigen Anschlag auf die Synagoge Ulm in aller Entschiedenheit. Er zeigt das heimtückische Gesicht des Antisemitismus, dem wir klar und deutlich entgegentreten. Wir stehen den jüdischen Gemeinden bei, nach den Anschlägen von Halle haben wir im Land bereits die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Ich habe mich von Innenminister Thomas Strobl informieren lassen und danke der Polizei für die schnelle Reaktion“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Antisemitismus klar und deutlich entgegentreten

InnenministerThomas Strobl betonte ebenfalls: „Brandsätze gegen Synagogen zu werfen ist widerwärtig. Wer versucht eine Synagoge anzuzünden, den wird die volle Härte des Rechtsstaates treffen. Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ulm laufen mit Hochdruck, das Landeskriminalamt ermittelt. Wir schützen jüdisches Leben und bekämpfen Antisemitismus entschieden. Das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern klarer Auftrag staatlichen Handelns, insbesondere für unsere Polizei. Wir sind dankbar und froh, dass jüdisches Leben bei uns stattfindet und wollen, dass dieses jüdische Leben bei uns möglichst sorgenfrei und unbeschwert sein kann. Wir schützen jüdische und israelitische Einrichtungen besonders und fahren unsere Schutzmaßnahmen situations- und lageentsprechend hoch!“

Sachinformation:

Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ulm laufen mit Hochdruck. Das Landeskriminalamt unterstützt dabei umfassend mit Spezialisten des Staatsschutzes, aus dem Bereich Cybercrime und des Kriminaltechnischen Instituts. Wir sind vor Ort im Gespräch mit der jüdischen Gemeinde in Ulm aber auch den anderen jüdischen Gemeinden im Land. Auch die Schutzmaßnahmen haben wir in Ulm hochgefahren und prüfen die Gefährdungsbewertung für die jüdischen Einrichtungen im Land, um lageanpasst die erforderlichen Schutzmaßnahmen für alle zu treffen.

Weitere Meldungen

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrssicherheit

Verkehrsunfallbilanz 2025: Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Das Dienstgebäude des Innenministeriums in der Willy-Brandt-Straße 41.
Polizei

Zumeldung zur Festnahme eines pädokriminellen Täters

Zwei Kinder mit Schultaschen zwischen geparkten Autos am Straßenrand. Quelle: Fotolia
Verkehrssicherheit

Bewerbungen für den Verkehrspräventionspreis Baden-Württemberg ab jetzt möglich

Marktplatz Heilbronn, Videoschutz
Sicherheit

Landtag gibt Kommunen mehr Möglichkeiten zum Videoschutz

Dichter Verkehr. Quelle: Fotolia
Verkehrssicherheit

Vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit im Fokus der zweiten Verkehrssicherheitskonferenz

Minister Strobl Einweihung Schnellladesäule
Polizei

Polizei Baden-Württemberg testet Schnellladesäule

Rettungsdienst

Land investiert kräftig in den Neubau, Umbau und die Erweiterung von Rettungswachen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Gesetzentwurf zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen

Minister Thomas Strobl (links) und die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein (rechts)
Gedenken

Minister Thomas Strobl zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Landtag, Plenarsaal von oben
Landtagswahl am 8. März 2026

Zahlen, Daten, Fakten

MIN STS KSK Calw
Bundeswehr

Innenminister Thomas Strobl zu Gast beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr

Seitlich geöffnetes Feuerwehrfahrzeug. Quelle: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Klasse D3FG, Schuljahr 09/10
Kommunen

Land beschafft erstmals Löschfahrzeuge für Städte und Gemeinden

Stimmzettel in Wahlurne geworfen. Quelle: Fotolia
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Peter Hahn
Land und Kommunen

Peter Hahn wird neuer Regierungsvizepräsident beim Regierungspräsidium Karlsruhe

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

Abschlussbericht des Kabinettsausschusses „Entschlossen gegen Hass und Hetze“