Sicherheit

„AKTION-TU-WAS“ - Zivilcourage kommt ins Rollen

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Polizeidirektor Joachim Schneider, Miss Germany Nadine Berneis, Innenminister Thomas Strobl und Polizeipräsident Hans Becker mit dem neuen Bus der Präventionskampagne „Aktion-Tu-Was" (von links nach rechts).

Innenminister Thomas Strobl hat am 20. Juli 2019 zusammen mit der amtierenden Miss Germany, Nadine Berneis, den bundesweit ersten Bus im neuen Design der Präventionskampagne „Aktion-Tu-Was" vorgestellt.

„Baden-Württemberg ist und bleibt bei der Inneren Sicherheit bundesweit Spitze. Das verdanken wir zu einem ganz großen Teil der hervorragenden Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten. Gleichzeitig kann jeder von uns seinen ganz persönlichen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten – oft braucht man dazu nur ein wenig Zivilcourage“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am heutigen Samstag, 20. Juli 2019, in Heilbronn. Gemeinsam mit der amtierenden Miss Germany, Nadine Berneis, die sich als Polizeibeamtin des Landes auch in ihrer neuen Rolle als Präventionsbotschafterin stark engagiert sowie dem Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Heilbronn, Hans Becker, und dem Leiter der Landesprävention beim Landeskriminalamt, Polizeidirektor Joachim Schneider, stellte Minister Strobl offiziell einen Bus im neuen Design der Präventionskampagne „Aktion-Tu-Was“ vor.

„Dieser Bus ist ein echter ‚Hingucker‘“, so Minister Thomas Strobl. Der bundesweit erste Bus im neuen Design der Präventionskampagne „Aktion-Tu-Was“ wird von der RBS (Regional Bus Stuttgart GmbH) künftig im Heilbronner Nahverkehr eingesetzt und transportiert so plakativ die Botschaften der Aktion.

„Ziel der Kampagne ist es, die Regeln zur Zivilcourage bei möglichst vielen Menschen bekannt zu machen. Auffällig ist das neue Design allemal – und bleibt so bei vielen Menschen lange in Erinnerung. Je öfter der Bus also seine Runden dreht, desto bekannter werden die sechs Verhaltenstipps: 1. Hilf, aber bring dich nicht in Gefahr, 2. Ruf die Polizei unter 110, 3. Bitte andere um Mithilfe, 4. Präg dir Tätermerkmale ein, 5. Kümmere dich um Opfer und 6. Sag als Zeuge aus“, erklärte Innenminister Thomas Strobl.

„Jeder kann helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Unser Zusammenleben geht alle etwas an, da haben Ausgrenzung, Vandalismus oder Gewalt keinen Platz“, betonte Polizeipräsident Hans Becker. Allein schon das Hinschauen und andere Mitmenschen und Umstehende aufmerksam zu machen, könne helfen, einen Täter von seinem weiteren Tun abzuhalten.

„Unser Präventionsteam beim Landeskriminalamt hat der Aktion-tu-was-Kampagne nicht nur ein, sondern mit den einprägsamen Zivilcourage-Botschaftern gleich sechs neue Gesichter gegeben. Das pfiffige und moderne Design wird seine Wirkung insbesondere bei jüngeren Menschen, die wir damit ansprechen wollen, erreichen“, ist sich Joachim Schneider sicher.

***

Informationen zur bundesweiten Präventionsaktion der Polizei finden sich im Internet. Zusätzlich zu dem Bus im neuen Design werden Workshops zum Thema Zivilcourage an Schulen angeboten. Gemeinsam mit der Bundespolizei wird ein „Zivilcouragetag“ am Hauptbahnhof Heilbronn ausgerichtet. Neben Informationsständen erfolgen dabei gemeinsame Streifen der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Heilbronn in den Stadtbahnen und Zügen. Hier werden die Reisenden auf das Thema Zivilcourage angesprochen und über Flyer informiert.

 

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