Rettungswesen

75 Jahre DRK-Bergwacht Württemberg

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„Mit viel Idealismus haben sich die Gründer der Bergwacht den Unfallgefahren angenommen, die mit der aufkommenden Naturbegeisterung zu Beginn des letzten Jahrhunderts verbunden sind. Von der Idee einer ersten Bergwachtabteilung in den Mittelgebirgen profitieren noch heute nicht nur Hobbysportler und Naturbegeisterte.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall beim Festakt zum 75-jährigen Jubiläum der DRK-Bergwacht Württemberg in Stuttgart.

Die Bergwacht Württemberg sei innerhalb des Katastrophenschutzes regional der sogenannten Erstversorgungseinheit Sanität und Betreuung in Stuttgart zugeordnet und nehme wichtige Aufgaben auch abseits von Straßen und Wegen wahr. Die Frauen und Männer seien dabei nicht nur in den württembergischen Mittelgebirgen, dem Allgäu und den Felsengärten am Neckar aktiv. Wenn nötig würden sie auch im Ausland Hilfe leisten, etwa bei verheerenden Erdbeben.

Ob im Rettungsdienst, bei Erster Hilfe, in der Sozialarbeit oder im Katastrophenschutz, in vielen Bereichen seien die Hilfsorganisationen eine tragende Säule im System staatlicher Daseins- und Notfallvorsorge. Dabei seien das Deutsche Rote Kreuz und die Bergwacht Württemberg seit Jahren kompetente und verlässliche Partner des Landes Baden-Württemberg.

„Unser Notfallvorsorgesystem wird getragen von Menschen im Haupt- und Nebenberuf, besonders aber im Ehrenamt. Ohne sie würde auch der Katastrophenschutz nicht funktionieren. Deshalb gilt mein besonderer Dank den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich durch ihren persönlichen Einsatz bei der Bergwacht und in anderen Lebensbereichen für das Gemeinwohl einsetzen“, so Gall. Die Menschen im Land wüssten sehr genau, was sie den vielen ehrenamtlich Mitwirkenden und den Hilfsorganisationen im Land zu verdanken hätten. Baden-Württemberg sei völlig zu Recht stolz auf ein leistungsfähiges und gut funktionierendes Notfallvorsorgesystem.

„Das Land braucht starke Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz und die Bergwacht an seiner Seite. Das Land braucht Menschen, die sich motiviert im Ehrenamt engagieren. Ihnen allen und heute im speziellen den Frauen und Männer der Bergwacht gebührt unsere Anerkennung und unser Dank“, betonte der Innenminister.

Quelle:

Innenministerium Baden-Württemberg

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