Digitalisierung

Wahl zum CIO des Jahres 2018

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Einmal im Jahr zeichnen die Computerwoche und das CIO-Magazin hervorragende Leistungen von CIOs (Chief Information Officer), also strategischer IT-Chefs aus. Der CIO des Jahres 2018 wurde am gestrigen Abend in München erstmals auch in der Kategorie „Public Sector“ vergeben. Hier gewann der CIO/CDO des Landes, Ministerialdirektor Stefan Krebs, den dritten Platz hinter den Vertretern der Bundesagentur für Arbeit und der Versicherungskammer Bayern.

Herzstück der baden-württembergischen Bewerbung war die ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie digital@bw. Die im Jahr 2017 von allen Ministerien unter Federführung des Innenministeriums erarbeitete Strategie führt die Digitalisierungsbemühungen des Landes unter einem Dach zusammen. Inzwischen sind daraus 70 Projekte in unterschiedlichsten Feldern entstanden. Bis 2021 stehen insgesamt eine Milliarde Euro für die Förderung der Digitalisierung in Baden-Württemberg zur Verfügung. Neben der digitalen Verwaltung beschäftigt sich die Strategie unter anderem auch mit der Digitalisierung im Gesundheits- und im Bildungswesen, im Mobilitätssektor und in der Wirtschaft sowie mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur.

CIO Stefan Krebs zeigte sich angesichts der Platzierung sehr zufrieden: „In erster Linie ist das keine persönliche Auszeichnung, sondern ein Ausdruck für den großen Erfolg der Landesregierung und ihrer Bemühungen, die Digitalisierung proaktiv und ganzheitlich zu gestalten.“ Der CIO verwies auf die besondere Leistung der zuständigen Kolleginnen und Kollegen im Innenministerium und die sehr gute Teamarbeit – auch zwischen den Ministerien – ohne die ein solcher Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

Krebs sieht in der Auszeichnung auch ein Signal für die digitale Vorreiterrolle Baden-Württembergs: „Inzwischen werden wir von anderen Ländern, aber auch von der Bundesregierung als Vorbild gesehen. Das ist eine tolle Sache für alle Beteiligten und die gesamte Landesregierung. Daher werden wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen.“

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