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Verstärkung für die Polizei im Land

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Polizeimützen der Polizei Baden-Württemberg.

Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg verabschiedet den 41. Studienjahrgang. 590 Absolventinnen und Absolventen beenden ihr Studium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst. Das sei ein bedeutender Tag für die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg und ein Gewinn für die Polizei im Land, so Innenminister Thomas Strobl.

„Unseren frisch gebackenen Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren gratuliere ich zum erfolgreichen Abschluss ihres Studiums und freue mich, dass Sie nun unsere Polizei in der Fläche des Landes unterstützen werden. Ab diesem Jahr werden wir die Ernte einfahren, die wir mit der größten Einstellungsoffensive in der Geschichte der Landespolizei Baden-Württemberg in dieser Legislatur gesät haben. Der lang ersehnte personelle Zuwachs wird die Dienststellen nun erreichen, in einer Zeit, die für uns alle aufgrund der Corona-Pandemie sehr belastend ist“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Rahmen der virtuellen Verabschiedung des 41. Studienjahrgangs der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Verabschiedungsfeier für 590 Absolventinnen und Absolventen des Studiums zum gehobenen Polizeivollzugsdienst zum zweiten Mal in Form einer Online-Veranstaltung statt. 

Einstellungsoffensive bringt personellen Zuwachs

Im Rahmen der Einstellungsoffensive beginnen in den Jahren 2016 bis 2021 rund 9.000 junge Menschen ihre Ausbildung in der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Diese gewaltige Personalrekrutierung gelingt vor allem auch deshalb, weil in den vergangenen Jahren mit den Ausbildungsstandorten Wertheim und Herrenberg die erforderlichen Kapazitäten wiederaufgebaut wurden. 

„Wir müssen die Pensionierungswelle ausgleichen und gleichzeitig die Polizei im Vollzugsdienst stärken. Deshalb haben wir für unsere Polizei Baden-Württemberg die größte Einstellungsoffensive ihrer Geschichte gestartet: Mehr als ein Drittel der Stellen des Polizeivollzugsdienstes, die dadurch nach und nach neu besetzt werden“, betonte der Innenminister.

Studium auch unter Corona-Bedingungen

„Dass dieser Studienjahrgang mit Corona-bedingten Herausforderungen konfrontiert werden wird, war zu Beginn des Studiums im Oktober 2018 noch nicht absehbar. Vielmehr war an der Hochschule für Polizei mit der Einstellungsoffensive ein Aufwind für die gesamte Polizei in Baden-Württemberg zu verspüren, der mit der Inbetriebnahme des Neckartowers als zusätzlichem Studienort in Villingen-Schwenningen und der Fertigstellung des Neubaus auf dem Campus der Hochschule den notwendigen Rückenwind erhielt. Doch ab dem Sommersemester 2020 war pandemiebedingt an einen Regelstudienbetrieb nicht mehr zu denken und so mussten fortan sämtliche Vorlesungen in digitaler Form absolviert werden. Für diese erforderlichen Maßnahmen haben alle angepackt. Die Absolventinnen und Absolventen haben es gemeinsam mit dem Lehrkörper der Hochschule geschafft, das Studium auch ohne Abstriche in der Qualität durchzuführen. Dafür gebührt allen Beteiligten besondere Anerkennung und ein herzlicher Dank“, unterstrich Innenminister Strobl.

„Als Mitglieder der Polizeifamilie leisten alle Polizistinnen und Polizisten einen unverzichtbaren Dienst an der Gesellschaft. Sie verpflichten sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und stehen damit für Rechtsstaatlichkeit und das Wohl der Gesellschaft ein. Gerade in einer Zeit, in der unsere Beamtinnen und Beamten viel zu häufig Respektlosigkeit oder gar Gewalt ausgesetzt sind, ist es umso erfreulicher zu sehen, dass sich trotz allem so viele junge und tolle Menschen bewusst für den Polizeiberuf entscheiden“, so Innenminister Thomas Strobl an die zukünftigen Kommissarinnen und Kommissare gerichtet. 

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