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Verleihung der Staufermedaille an Walter Nock

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„Unser Land braucht Menschen, die sich motiviert im Ehrenamt engagieren. Walter Nock hat fast fünf Jahrzehnte die Arbeit des Technischen Hilfswerks (THW) geprägt – Sie sind den Ehrenamtlichen des THW ein besonderes Vorbild. Sie haben sich „aus Verantwortung zum Wohle der Menschen“ in Baden-Württemberg verdient gemacht. Dafür möchte die Landesregierung Ihnen herzlich Dank sagen“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich der Verabschiedung des langjährigen THW-Landessprechers Walter Nock am Donnerstag, 1. Juni 2017, in Berlin. „Mit der Staufermedaille werden ganz besondere Verdienste um das Gemeinwohl gewürdigt. Ich darf Ihnen heute im Namen des Ministerpräsidenten, Herrn Winfried Kretschmann, diese hohe Auszeichnung überreichen – wir sind stolz auf Sie“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Fast auf den Tag genau vor 48 Jahren traten Sie dem THW bei. Es folgte ein jahrzehntelanger Einsatz für das THW, für seine Helferinnen und Helfer und für die Menschen in Baden-Württemberg. 2.500 bis 3.000 ehrenamtliche Dienststunden jährlich – ein ehrenamtliches Engagement das unbezahlbar ist“, skizzierte Innenminister Strobl den außergewöhnlichen Einsatz von Walter Nock.

Walter Nock trat am 5. Juni 1969 in das THW ein. Er wirkte zunächst auf lokaler Ebene in Biberach/Baden, wo er von 1977 bis 2003 ehrenamtlicher Ortsbeauftragter war. Von 1990 bis 2017 war gewählter Landessprecher in Baden-Württemberg und vertrat 27 Jahre lang die Interessen von circa 10.000 baden-württembergischen THW-Helferinnen und -Helfern.

Insgesamt sechs Mal wurde er zum Landessprecher gewählt, ein herausragender Vertrauensbeweis. „Nun nach Ihrer langen und ereignisreichen aktiven Zeit als Landessprecher, sind Sie zum Ehrenlandessprecher auf Lebenszeit ernannt – ein Zeichen dafür, dass Ihr Rat weiterhin gefragt sein wird“, so Innenminister Strobl.

Walter Nock hatte neben der Mitwirkung in zahlreichen Arbeitsgruppen und der Wahrnehmung verschiedener Ämter immer wieder auch an Hilfseinsätzen im Inland wie auch im Ausland teilgenommen. Er war unter anderem um den Jahreswechsel 1999/2000 als Einsatzleiter nach dem Sturm Lothar in Frankreich eingesetzt und hat im Jahr 2001 einen Monat lang humanitäre Hilfe nach einem Erdbeben in Indien geleistet. Es folgte die Teilnahme an Hilfsgütertransporten nach Mostar in Bosnien-Herzegowina und Kabul in Afghanistan. Darüber war er Leiter des THW-Mediateams des Landesverbandes Baden-Württemberg, das bei Großveranstaltungen oder Großschadenslagen die Öffentlichkeits- und Pressearbeit des THW im Land durchführt und koordiniert, beziehungsweise die Ortsverbände unterstützt, beispielsweise bei der Fußball WM 2006 in Stuttgart. 

„Das THW ist ein wichtiges Element im deutschen und im internationalen Bevölkerungsschutz. Auch in Baden-Württemberg ist es ein unverzichtbarer Bestandteil des Hilfeleistungssystems, das wesentlich vom Ehrenamt getragen wird – und Sie sind ein herausragender Repräsentant für dieses Engagement“, sagte Innenminister Thomas Strobl. 


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Der THW-Landesverband Baden-Württemberg gliedert sich in neun Geschäftsführerbereiche und der Dienststelle des Landesbeauftragten in Stuttgart. Seit 1952 ist das THW in Baden-Württemberg aktiv. Derzeit engagieren sich rund 10.500 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich in 93 Ortsverbänden. Die THW-Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr über eine Million Dienststunden.
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Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Sie wird in der Regel in Silber vergeben, in seltenen Fällen auch in Gold. Auch mit der Staufermedaille sollen Verdienste um das Gemeinwohl geehrt werden, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines in der Regel ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind

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