Kriegsgräberfürsorge

Symbolische Scheckübergabe an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Bei einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart übergab das Landeskommando der Bundeswehr Baden-Württemberg am 14. Mai 2025 einen symbolischen Scheck in Höhe von 317.203 Euro an den Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V..

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Scheckübergabe an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

„Vor wenigen Tagen erst haben wir dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa gedacht. Dieses Gedenken soll uns eine Mahnung sein, in unserem Streben nach Frieden nicht nachzulassen. Die weltpolitische Lage hat dabei das Sicherheitsgefühl der Menschen verändert. Ich erlebe, wie sehr Soldatinnen und Soldaten und Reservistinnen und Reservisten geschätzt werden und wie tief die Bundeswehr bei uns verankert ist. Und es ist sehr erfreulich, dass die Bundeswehr auch im Jahr 2024 wieder ein sehr gutes Sammlungsergebnis – nämlich 317.203 Euro – für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erzielt hat. Die Soldatinnen und Soldaten und die Reservistinnen und Reservisten haben mit ihrem Engagement ganz erheblich zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Das zeigt: Der Volksbund kann sich auf die vielfältige Unterstützung durch die Bundeswehr verlassen. Der uneigennützige Einsatz verdient unser aller Anerkennung und unser aller Dank“, sagte Staatssekretär Thomas Blenke MdL anlässlich der Scheckübergabe im Neuen Schloss in Stuttgart.

Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, und Oberst der Reserve Joachim Fallert übergaben für das Landeskommando Baden-Württemberg einen Spendenscheck in Höhe von 317.203 Euro an den Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Dieser Betrag ist das Ergebnis der im vergangenen Jahr durchgeführten jährlichen Sammelaktion von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sowie Reservistinnen und Reservisten.

Kriegsgräberstätten als Lernorte der Geschichte

Der Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Guido Wolf MdL, äußerte anlässlich der Scheckübergabe: „80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist es notwendig, dass unsere Kriegsgräberstätten als Lernorte der Geschichte erhalten bleiben. Dort können junge Menschen den Wert des Friedens begreifen und erspüren.“

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sorgt dafür, dass mehr als 2,8 Millionen Kriegstote auf mehr als 836 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten bestattet sind und diese gepflegt werden können. Diese Gräber erinnern an das Leid und an die Opfer der Kriege. Die Bundesregierung hat dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Aufgabe übertragen, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund steht dafür ein, jedem gefallenen, vermissten und in Gefangenschaft verstorbenen Soldaten im Ausland eine letzte Ruhestätte zu geben. Dazu gehören auch die Grabstätten der seit Ende des Zweiten Weltkrieges infolge des Krieges ums Leben gekommenen deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen im Ausland. Die Kriegsgräberfürsorge in Deutschland wird überwiegend von der Bevölkerung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sammlungen getragen. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes ab.

Bilder der Veranstaltung finden Sie in unserer Mediathek.

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