Unwetter

Schweres Hochwasser in weiten Teilen Baden-Württembergs

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Stark umspülter Pegelmesser (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart)

„Die schweren Regenfälle der vergangenen Tage haben zu Hochwasser in Württemberg geführt. Mehrere Tausend ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes, der DLRG, der Sanitätsorganisationen und der Polizei arbeiten seit Sonntagabend intensiv daran, Schlimmeres zu verhindern und die Schäden zu begrenzen“ sagte Innenminister Thomas Strobl am Montag, 30. Mai 2016, in Stuttgart. Heftige Gewitter und die schweren Regenfälle der vergangenen Tage hätten in weiten Teilen Baden-Württemberg zu erheblichen Hochwasserschäden geführt.

„Leider sind auch Tote zu beklagen“ erklärte Strobl. Insgesamt gehe das Innenministerium davon aus, dass drei Menschen bei den Fluten zu Tode kamen. Besonders tragisch sei der Tod eines Feuerwehrmanns in Schwäbisch Gmünd, der beim Versuch einen anderen Menschen zu retten, ertrank. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten. Ich spreche ihnen meine aufrichtige Anteilnahme aus.“

„Ich danke allen, die im Kampf gegen das Hochwasser unermüdlich im Einsatz sind, um den Menschen zu helfen und noch größere Schäden zu verhindern“, sagte der Innenminister.

In der Nacht vom 29. auf 30. Mai seien rund 7.000 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes, der DLRG, der Sanitätsorganisationen, der Polizei und der Behörden insbesondere im Landkreis Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Hohenlohekreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ostalbkreis, Landkreis Schwäbisch Hall (alle Regierungsbezirk Stuttgart) sowie dem Alb-Donau-Kreis, dem Landkreis Biberach und der Stadt Ulm (alle Regierungsbezirk Tübingen) im Einsatz gewesen. Im Innenministerium wurde der Verwaltungsstab einberufen. Derzeit müsse man von drei Toten, darunter ein Feuerwehrmann, und mehreren Verletzen ausgehen. Die Höhe der Schäden könne derzeit noch nicht beziffert werden.

Weitere Meldungen

Taser
Polizei

Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei Baden-Württemberg

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
Kulturerbe im Osten

Jahresbilanz 2025 des Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler

Zwei Hände auf einer Computertastatur. Quelle: Fotolia
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über das NOOTS

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Wie Teenager zu Terroristen werden

Weltweit erste kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl 2026

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Sachbearbeiter Einsatz PP Freiburg Laptop Polizei
Digitalisierung der Polizei

eAkte landesweit eingeführt

Polizeifahrzeug der Polizei Baden-Württemberg mit Trauerflor.
Polizei

Polizeipräsidium Oberfranken: Schwerer Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Polizei Kontrolle Weihnachtsmarkt
Sicherheit

Friedliche Weihnachtsmarktsaison 2025

Glasfaserkabel sorgen für schnelles Internet.
Breitbandförderung

Neuer Rekord: Über 1 Milliarde Euro an Fördergeldern bisher ausbezahlt

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Polizei spendet an Stiftung Kinderland Baden-Württemberg

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

21 Parteien reichen Landesliste für Landtagswahl ein

Zwei Polizeibeamte bei einer Streife.
Öffentlicher Dienst

Neue Ansprechstelle zur Gewaltprävention für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Das Dienstgebäude des Innenministeriums in der Willy-Brandt-Straße 41.
Sicherheit

Zumeldung zur Speicherung von IP-Adressen

Polizistin bei einem Auslandseinsatz
Polizei

Weihnachtsgrüße an Einsatzkräfte der Polizei Baden-Württemberg in Auslandsmissionen