Polizei

Länderübergreifende Schwerpunktfahndungs- und Kontrollaktion zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität

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Polizeibeamter sichert Spuren nach einem Einbruch

Zum wiederholten Male fand eine gemeinsame Schwerpunktfahndungs- und Kontrollaktion mit Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität statt. „Die sinkenden Fallzahlen in diesem Bereich belegen, dass sich eine intensive länderübergreifende Zusammenarbeit auszahlt“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Die Wohnungseinbruchsdiebstähle gehen weiter zurück. Dieser Erfolg ist vor allem auch einer engen Zusammenarbeit in Ermittlungsverfahren, einer gemeinsamen und intensiven Täterfahndung, einem schnellen Informationsaustausch sowie wirkungsvollen Präventionskampagnen zu verdanken. Die Kriminellen machen an den Landesgrenzen keinen Halt, deshalb arbeiten auch die Polizeien über Landesgrenzen hinweg hervorragend zusammen. Dadurch können wir den Fahndungs- und Kontrolldruck auf organisierte Einbrecherbanden ständig hochhalten und Kriminalität wirksam bekämpfen. Die Ergebnisse sprechen für sich. Die Polizei arbeitet sehr erfolgreich“, erklärte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Zum wiederholten Male fand vom 7. bis zum 9. Februar 2019 eine gemeinsame Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität statt. Die länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen beruhen auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen Baden-Württemberg und dem Freistaat Bayern, an der sich seit 2016 auch Hessen und Rheinland-Pfalz sowie seit diesem Jahr erstmals auch der Freistaat Sachsen beteiligen. „Die sinkenden Fallzahlen in diesem Bereich belegen, dass sich eine intensive länderübergreifende Zusammenarbeit auszahlt“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Wirksame Kriminalitätsbekämpfung bedeutet: Straftaten konsequent verfolgen, Täter nicht nur verunsichern, sondern ihrer habhaft werden, und Hilfestellung für den Schutz des Eigentums zu bieten. Am Ende der Schwerpunktaktion stehen zahlreiche Festnahmen und Sicherstellungen. Beispielsweise konnte im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg auf frischer Tat ein Tatverdächtiger eines Einbruchs festgestellt und verhaftet werden“, berichtete der Innenminister.

In Baden-Württemberg wurden bei der Schwerpunktaktion 2.791 Personen und 1.293 Fahrzeuge kontrolliert sowie 1.882 Dokumente überprüft. Dabei konnten insgesamt 156 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufgedeckt werden. Zehn Personen wurden vorläufig festgenommen und 16 Haftbefehle vollstreckt. Weitere ausgewählte Fahndungserfolge waren im Bereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg die Sicherstellung hochwertiger Schmuckgegenstände, die vermutlich als Diebesgut aus Einbruchsdiebstählen stammen, sowie die Festnahme von zwei georgischen Staatsangehörigen in Stuttgart, die für einen Raubüberfall in der Landeshauptstadt Ende Januar in Betracht kommen. Darüber hinaus konnte ein mit Haftbefehl gesuchter mutmaßlicher Vergewaltiger festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden. 

Innenminister Thomas Strobl erklärt hierzu: „Die Konzentration lag auf der Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität, die festgestellten Taten gehen freilich quer durch die Strafgesetze. Beispielsweise belegen 27 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, neun Delikte nach dem Waffengesetz, darunter die Sicherstellung von 500 Patronen Munition im Bereich des Polizeipräsidiums Offenburg, mehrere aufenthaltsrechtliche Vergehen inklusive eines Schleusungssachverhalts und eine Vielzahl an Verstößen gegen die Verkehrssicherheit, dass sich der ganzheitliche Kontrollansatz der Polizei nachhaltig auszahlt.“

Der Innenminister betont dabei, dass es nicht nur um Repression geht: „Unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten betreiben über die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten hinaus wertvolle Präventionsarbeit – erstens generell durch die sichtbare Präsenz im öffentlichen Raum, zweitens durch zielgerichtete Maßnahmen, wie zum Beispiel die Verteilung von Flyern zum Einbruchschutz in Wohngebieten.“ Die rückläufigen Fallzahlen im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität bestärken den Innenminister in seinen künftigen Plänen: „Weitere solche gemeinsame Schwerpunktaktionen werden folgen – darauf können Sie sich verlassen.“ 

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