Verkehrssicherheit

Kampagne "Sei nicht dumm"

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Am 12. April 2019 ist die Verkehrssicherheitskampagne „SEI NICHT DUMM!“ in Pforzheim gestartet. Ziel der landesweiten Medienkampagne ist es, mit kreativen Videospots insbesondere junge Menschen auf die Hauptunfallursachen im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und Unfälle zu vermeiden.

„Erst vor wenigen Tagen sind in der Innenstadt von Stuttgart zwei junge Menschen gestorben, nachdem ein 20-jähriger zu schnell mit seinem Sportwagen in ihr Auto gekracht ist. Insgesamt stirbt alle zwei Tage ein Mensch auf unseren Straßen an der Unfallursache Nr. 1 – überhöhter   oder nicht angepasster Geschwindigkeit. Neben den erforderlichen Geschwindigkeitskontrollen müssen wir alles daran setzen, dass es erst gar nicht zu einem Unfall kommt. Mit einer gezielten Unfallprävention wollen wir die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer immer wieder wachzurütteln, auf die Gefahren des Rasens hinweisen und gleichzeitig mehr Achtsamkeit einfordern“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, am 12. April 2019 in Stuttgart zum Start der Verkehrssicherheitskampagne „SEI NICHT DUMM!“. Die Auftaktveranstaltung und Erstpräsentation der Kampagne fand in der Alfons-Kern-Berufsschule in Pforzheim am heutigen Freitag statt.

Ziel der breit angelegten Medienkampagne ist es, das Unfallrisiko der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer im Straßenverkehr zu minimieren und damit Unfälle zu vermeiden.

Mit kreativen Videospots zu den Hauptunfallursachen in Baden-Württemberg

  • Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit;
  • Ablenkung (Mobiltelefon, Smartphone);
  • Mangelnde Verkehrstüchtigkeit (Alkohol/Drogen); 
  • Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes

sollen insbesondere junge Menschen über die sozialen Medien angesprochen werden. Damit wird die Kampagne „Sei nicht dumm!“ zukünftig zielgruppenorientiert für die Online-Kommunikation genutzt.

„Es freut mich, dass wir bei der Herstellung der Filmspots in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg von echten Profis aus der Film- und Medienbranche profitieren konnten. Mit dem Spot zum Thema Geschwindigkeit wird heute der Anfang gemacht. Wir haben selbstverständlich die Hoffnung, dass sich die Idee und Botschaft unserer Videospots in den sozialen Netzwerken viral verbreitet, geteilt und natürlich oft gelikt wird“, betonte der Innenminister. 

Um die Spannung für die Neuveröffentlichung hochzuhalten, werden die Spots in den kommenden Wochen landesweit jeweils einzeln veröffentlicht und zum Download zur Verfügung gestellt. Mit Plakaten, Aufklebern, einem Klingelton für Smartphones mit der Melodie der Kampagne und einer Präsenz auf den Internetseiten und sozialen Netzwerken der Polizei sollen die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer ergänzend auf verschiedenen Kommunikationskanälen erreicht werden.

„Eine Kampagne kann noch so gut sein, für eine erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit reicht das alleine aber nicht aus. Sie kann eine persönliche Ansprache der Risikogruppen nicht ersetzen. Deshalb werden die Experten, wie bei der heutigen Auftaktveranstaltung in Pforzheim bei Aktionstagen für die Schülerinnen und Schüler für Gespräche zur Verfügung stehen“, versprach Innenminister Thomas Strobl. 

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Am Aktionstag an der Berufsschule ist für die Schülerinnen und Schüler mit Vorträgen zur Alkohol- und Drogenprävention, Informationen zum prämierten Peer-Projekt „Schutzengel“, einem Rauschbrillenparcour sowie einem überdimensionalen Handy zum Thema Ablenkung ein attraktives und interaktives Erlebnisprogramm zusammengestellt worden.

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Weitere Informationen zur Kampagne:

Bilder zum Auftakt der Kampagne finden Sie in unserer

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