Polizei

Große Resonanz bei Interessenbekundungsverfahren zur Polizeireform

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das Interessenbekundungsverfahren zur Polizeireform hat große Resonanz gefunden. In den vergangenen dreieinhalb Wochen teilten 15.883 Beschäftigte der Polizei einen oder mehrere Verwendungswünsche, daneben persönliche oder auch soziale Belange mit. Sie konnten damit dokumentieren, wo und wie sie in der neuen Organisation arbeiten möchten. „Es hat mich sehr gefreut, dass sich fast 50 Prozent der Polizeibeschäftigten beteiligt haben. Darunter waren offensichtlich auch viele, die von einem Dienstort- bzw. Arbeitsplatzwechsel nicht betroffen sind“, erklärte Innenminister Reinhold Gall in Stuttgart.

Das Interessenbekundungsverfahren bereitet die förmlichen Versetzungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei zum 1. Januar 2014 vor. Bis dahin werden die künftigen Dienststellen und Einrichtungen die dafür notwendigen Personalkonzepte erarbeiten, diese mit Personalkommissionen (bestehend aus Personalräten, Beauftragten für Chancengleichheit und Vertretern für Schwerbehinderte) abstimmen und die Beschäftigten anhören. Die Personalveränderungen orientieren sich dabei an dienstlichen Erfordernissen, sollen aber möglichst sozialverträglich und einvernehmlich mit den Betroffenen erfolgen.

Das Verfahren geht damit weit über die üblichen, gesetzlich geregelten Beteiligungsformen bei Versetzungen hinaus. „Für mich ist das ein Beweis moderner Führungskultur im öffentlichen Dienst“, unterstrich Minister Gall. Vor diesem Hintergrund wird er auch mit den Personalvertretungen von Polizei und Innenministerium am Dienstag, 16. April 2013 eine Dienstvereinbarung zur sozialverträglichen Umsetzung der Polizeireform unterzeichnen.

Weitere Meldungen

Rückansicht eines Motorrads auf einer Straße
Verkehrssicherheit

Bundesweiter Aktionstag „sicher.mobil.leben“

Young Heroes
Katastrophenschutz

„Young Heroes“ – auf dem Weg zum Austauschprogramm im Katastrophenschutz

v.l.n.r.: Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz, Leitender Kriminaldirektor Ralf Keller, Polizeivizepräsident Ralf Keppler und Innenstaatssekretär Thomas Blenke MdL
Polizei

Polizeipräsidium Reutlingen bekommt neuen Polizeivizepräsidenten

Zwei Hände auf einer Computertastatur. Quelle: Fotolia
Sicherheit

Speicherfrist von IP-Adressen

Renato Gigliotti
Polizei

Neue Leitung für das Polizeipräsidium Ravensburg

Rettungshubschrauber Christoph Ortenau in Lahr
Rettungsdienst

Start des neuen Rettungshubschraubers Christoph Ortenau am Flughafen Lahr

Vorstellung Lasergestützes Schießtrainingssystem für die Polizei Baden-Württemberg
Polizei

Lasergestützte Schießtrainingssysteme für die Polizei Baden-Württemberg

Polizeistreife bei Verkehrsunfall
Polizei

Bilanz des europaweiten Speedmarathons 2026

Drogen und Fixerutensilien.
Sicherheit

Zahl der Drogentoten im Jahr 2025 leicht zurückgegangen

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Innere Sicherheit

Politisch motivierte Kriminalität 2025 in Baden-Württemberg

Auspuff eines hochmotorisierten Autos.
Verkehrssicherheit

Autoposerszene bundesweit im Fokus

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Staatssekretär Blenke begrüßt neuen Studienjahrgang an der Hochschule für Polizei

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Staatssekretär Thomas Blenke verabschiedet rund 1.000 Polizistinnen und Polizisten

Verleihung des Bevölkerungsschutz Ehrenzeichen
Bevölkerungsschutz

Verleihung des Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichens

Auspuff eines hochmotorisierten Autos.
Polizei

Polizeipräsidium Heilbronn: Umgang mit der "Poser- & Raserszene"