Prävention

Gemeinsame Erklärung des Kultusministeriums und des Innenministeriums zur Vernetzung von Präventionsangeboten

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kinder auf einem Schulhof. Quelle: Fotolia

Das Kultusministerium und das Innenministerium haben heute (19. Januar) eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet mit dem Ziel, die Präventionsangebote der Polizei mit dem landesweiten schulischen Präventionskonzept „stark.stärker.WIR“ zu verzahnen. „Wir wollen möglichst viele Kinder und Jugendliche mit Präventionsangeboten zur Verhinderung von Kriminalität erreichen“, sagte Innenminister Reinhold Gall bei der Unterzeichnung im Rahmen der regionalen Informationsveranstaltung „stark.stärker.WIR“. in der Staufenbergschule Heilbronn. „Bereits seit vielen Jahren kooperieren in Baden-Württemberg Schule und Landespolizei. Das hat sich bewährt. Deshalb stärken wir die Vernetzung vor Ort“, ergänzte Kultusminister Andreas Stoch.

Bei der Verkehrsprävention etwa habe sich die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Schulen vorbildlich entwickelt. Bereits seit Jahren sei das Risiko für Kinder, im Straßenverkehr zu verunglücken, im Bundesvergleich in Baden-Württemberg mit am geringsten. Dies betreffe auch die Schulwegunfälle. „Diese erfreulichen Entwicklungen sind kein Zufall, sie sind das Ergebnis jahrelanger Arbeit und gemeinsamer Anstrengungen“, sagte der Innenminister. Ausgehend vom polizeilichen Auftrag der Gefahrenabwehr ergäben sich vielfältige Schnittmengen mit der schulischen Präventionsarbeit. „Deshalb unterstützt die Polizei des Landes das Vorhaben des Kultusministeriums, die Prävention als Leitperspektive in die Bildungspläne aufzunehmen“, erklärte Gall. Kultusminister Stoch betonte: „Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Akteuren ist ein wesentliches Element von „stark.stärker.WIR“. Ein langjähriger und verlässlicher Kooperationspartner von Schulen ist die Polizei.“

Um den künftigen Herausforderungen professionell begegnen zu können, wird das polizeiliche Präventionsangebot derzeit neu ausgerichtet. Mit der Polizeistrukturreform ist bei allen zwölf regionalen Polizeipräsidien die Verkehrs- und Kriminalprävention in einem eigenständigen Referat Prävention direkt bei den Polizeipräsidenten gebündelt worden. Für die polizeiliche Präventionsarbeit stehen nahezu 390 hauptamtliche Präventionsbeamtinnen und -beamte zur Verfügung, unterstützt durch rund 1.000 polizeiliche Jugendsachbearbeiterinnen und -sachbearbeiter. Damit ist die Polizei erstmals in der Lage, ein flächendeckendes und für jede Schule im Land abrufbares Präventionsangebot in den Schwerpunktthemen Gewaltprävention, Vorbeugung von Mediengefahren, Suchtprävention, Verkehrsunfallprävention anbieten zu können.

Zusatzinformationen:

Das angefügte Faltblatt ermöglicht einen Überblick über das Präventionsangebot der Landespolizei. Dieses wird den Schulen in Kürze zugehen. Schulen sind eingeladen, mit den Referaten Prävention der Polizeipräsidien in Kontakt zu treten und Termine für Präventionsveranstaltungen zu vereinbaren.

Eine Übersicht zum landesweiten Präventionskonzept „stark.stärker.WIR“. bietet eine Handreichung für Schulen mit dem Titel "stark.stärker.WIR. Prävention an Schulen in Baden-Württemberg"; weitere Informationen zur Prävention enthält der "Rote Faden Prävention". Die Publikationen können kostenfrei bestellt werden unter www.kontaktbuero-praevention-bw.de/,Lde/Startseite/Medien/Handreichungen.

Faltblatt "Polizeiliche Prävention auf dem Stundenplan" (PDF)

Weitere Meldungen

Zwei Kinder mit Schultaschen zwischen geparkten Autos am Straßenrand. Quelle: Fotolia
Verkehrssicherheit

Bewerbungen für den Verkehrspräventionspreis Baden-Württemberg ab jetzt möglich

Marktplatz Heilbronn, Videoschutz
Sicherheit

Landtag gibt Kommunen mehr Möglichkeiten zum Videoschutz

Dichter Verkehr. Quelle: Fotolia
Verkehrssicherheit

Vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit im Fokus der zweiten Verkehrssicherheitskonferenz

Minister Strobl Einweihung Schnellladesäule
Polizei

Polizei Baden-Württemberg testet Schnellladesäule

Rettungsdienst

Land investiert kräftig in den Neubau, Umbau und die Erweiterung von Rettungswachen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Gesetzentwurf zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen

Minister Thomas Strobl (links) und die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein (rechts)
Gedenken

Minister Thomas Strobl zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Landtag, Plenarsaal von oben
Landtagswahl am 8. März 2026

Zahlen, Daten, Fakten

MIN STS KSK Calw
Bundeswehr

Innenminister Thomas Strobl zu Gast beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr

Seitlich geöffnetes Feuerwehrfahrzeug. Quelle: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Klasse D3FG, Schuljahr 09/10
Kommunen

Land beschafft erstmals Löschfahrzeuge für Städte und Gemeinden

Stimmzettel in Wahlurne geworfen. Quelle: Fotolia
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Peter Hahn
Land und Kommunen

Peter Hahn wird neuer Regierungsvizepräsident beim Regierungspräsidium Karlsruhe

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

Abschlussbericht des Kabinettsausschusses „Entschlossen gegen Hass und Hetze“

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Kreiswahlvorschläge stehen endgültig fest

Taser
Polizei

Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei Baden-Württemberg