Kriegsgräberfürsorge

Ehrungen beim Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.

Brennende Kerzen in der Dunkelheit.

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge leistet einen fortdauernden Beitrag zur gemeinsamen Verständigung und Erinnerungskultur in Europa. Beim diesjährigen Empfang wurden 28 Ehrungen für verdiente Helferinnen und Helfer ausgesprochen.

„Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kümmert sich darum, dass die Kriegstoten nicht in Vergessenheit geraten. Ihre Gräber bleiben dadurch auch für die kommenden Generationen sichtbare Zeichen und Mahnmale der Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft. Sie mahnen uns dadurch zur bewussten Erinnerung und der Auseinandersetzung mit unserer Geschichte. Damit trägt der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zu unserer gemeinsamen Erinnerungskultur bei und mahnt uns die Erinnerungen an Krieg und Gewaltherrschaft wach zu halten. Der Einsatz des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge leistet damit einen fortdauernden Beitrag zu Frieden und Freiheit in Europa. Denn eines ist klar: Frieden und Freiheit ist nichts Selbstverständliches, sondern muss jeden Tag neu erarbeitet werden“, erklärte Innenstaatssekretär Wilfried Klenk anlässlich des Empfangs zur Ehrung der Sammlerinnen und Sammler der Bundeswehr für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge am heutigen Tag.

Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa 2,7 Millionen Kriegstoten auf 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten. Mit dem Leitwort „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ leistet der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge auch durch gezielte Jugendarbeit, grenzüberschreitende Beziehungspflege und die Pflege weiterer, gerade auch Grabstätten ziviler Opfer, einen fortdauernden Beitrag zur gemeinsamen Verständigung und Erinnerungskultur in Europa – und weit darüber hinaus. Die Kriegsgräberfürsorge in Deutschland wird überwiegend von der Bevölkerung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sammlungen getragen. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes ab.

Hierzu erklärt der Innenstaatssekretär Wilfried Klenk: „Trotz der Pandemiebedingungen konnte der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge für 2020 in Baden-Württemberg insgesamt 78.725,84 Euro als Sammlungsergebnis einfahren. Auch das Land Baden-Württemberg hat rund 560.000 Euro durch das Corona-Hilfsprogramm für Vereine zugeschossen. Damit zeigen wir: Auch in Pandemiezeiten lassen wir unsere Vereine nicht allein und unterstützen das Anliegen des Volksbundes zu Versöhnung, Verständigung und Erinnerung.“

28 Ehrungen für verdiente Helferinnen und Helfer

Der seit mittlerweile mehr als 100 Jahren existierende Volksbund wird auch von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern getragen. Im Zuge dessen konnten am diesjährigen Empfang auch 28 Ehrungen für verdiente Helferinnen und Helfer ausgesprochen werden.

„Die Friedensarbeit des Vereins wird zuvorderst auch von den vielen Ehrenamtlichen möglich gemacht. Gemeinsam mit den Hauptamtlichen leisten diese, in ihrer Freizeit, einen unschätzbaren Beitrag. Dieses Engagement mit nunmehr 28 Ehrungen würdigen zu dürfen ist Privileg und Vorbild zugleich. Der Einsatz für Frieden und Freiheit ist immer aktuell, dafür gebührt den Engagierten Dank“, schließt Staatssekretär Klenk seine Ausführungen.

***

Die Bundesregierung hat dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1954 die Aufgabe übertragen, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund steht dafür ein, jedem gefallenen, vermissten und in Gefangenschaft verstorbenen Soldaten im Ausland eine letzte Ruhestätte zu geben. Dazu gehören auch die Grabstätten der seit Ende des Zweiten Weltkrieges infolge des Krieges ums Leben gekommenen deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen im Ausland. Der Verein hat einen humanitären Auftrag und ist auch in der internationalen Jugendarbeit engagiert.

Dichter Verkehr. Quelle: Fotolia
  • Polizei

Wochenendprognose für den Verkehr

Cybersicherheitsagentur
  • Cyberangriff

Startschuss für das Projekt CyberWuP

Dummy Image

Demokratiepreis Württemberger Köpfe

(von rechts nach links:) Innenstaatssekretär Wilfried Klenk, Vorstandsmitglied der Polizeistiftung Baden-Württemberg Erster Polizeihauptkommissar Rolf Kircher, Vorstandsmitglied der Polizeistiftung Rheinland-Pfalz René Klemmer, die stellvertretende Vorsitzende der Polizeistiftung Nordrhein-Westfalen Polizeioberkommissarin Meike to Baben, die Vorstandsvorsitzende Polizeistiftung Baden-Württemberg Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz und Polizeivizepräsident Polizeipräsident Einsatz Anton Saile bei der Scheckübergabe.
  • Polizei

Ehrung der zurückgekehrten Einsatzkräfte

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
  • Polizei

Erfreuliche Wochenendbilanz der Polizei

Pressemitteilung auf einem Zeitungsstapel
  • Kommunales

Vermittlungsgespräch zu kommunalen Amtsblättern

Schriftzug 112 - Feuerwehr. Quelle: Fotolia
  • Feuerwehr

Regionale Feuerwehr-Übungsanlage in Betrieb genommen

Leitung des Polizeipräsidiums Einsatz Anton Saile
  • Polizei

Führungswechsel der Leitung des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen

Dichter Verkehr. Quelle: Fotolia
  • Polizei

Wochenendprognose für den Verkehr

Rückenansicht eines Polizisten der Polizei Baden-Württemberg.
  • Polizei

Urteil des Landgerichts zum brutalen Angriff am Rand einer Corona-Demonstration

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
  • Polizei

Wochenendbilanz der Polizei

Baum mit einem Hinweisschild auf ein Wahllokal. Quelle: Fotolia
  • Bundestagswahl

Endgültiges Landesergebnis der Bundestagswahl 2021

Heimattage
  • Heimattage

Jubiläum des Landesverbands Bürgerwehren und Milizen Baden-Südhessen

Startbildschirm der Warn-App NINA.
  • Bevölkerungsschutz

Fünf Jahre NINA in Baden-Württemberg

Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm. Quelle: Donauschwäbisches Zentralmuseum
  • Kulturerbe im Osten

Preisträger Donauschwäbischer Kulturpreis 2021

Dichter Verkehr. Quelle: Fotolia
  • Polizei

Wochenendprognose für den Verkehr

Smart Cities Baden-Württemberg
  • Digitalisierung

Auszeichnung von drei Smart Cities in Baden-Württemberg

Richtlinie des Sirenenförderprogramms
  • Bevölkerungsschutz

Startschuss für das Sirenenförderprogramm

Polizist des Polizeipräsidiums Freiburg auf Streife.
  • Polizei

Wochenendbilanz der Polizei

Start des Studienjahrgangs der Polizei 2021
  • Polizei

850 neue Studentinnen und Studenten an der Hochschule für Polizei

Dichter Verkehr. Quelle: Fotolia
  • Polizei

Wochenendprognose für den Verkehr

Logo der nora Notruf App, Urheber: Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Notruf

Einführung der nora Notruf-App

Professoer Tauschek neuer Leiter des IVDE, Bildurheber: Universität Freiburg
  • Kulturerbe im Osten

Neue Leitung am Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa in Freiburg

Baum mit einem Hinweisschild auf ein Wahllokal. Quelle: Fotolia
  • Bundestagswahl

Vorläufiges amtliches Ergebnis der Bundestagswahl auf Landesebene