Internet-Kriminalität

15 Cyberkriminalisten können zum 1. April 2014 eingestellt werden

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„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich das Internet zu einem rechtsfreien Raum entwickelt. Deshalb führen wir die Sonderlaufbahn Cyberkriminalist ein, um extern ausgebildete IT-Spezialisten einstellen zu können.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall in Stuttgart.

Die Cyberkriminalisten sollen in der Fachabteilung Cybercrime und Digitale Spuren beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg und bei den entsprechenden Kriminalinspektionen der zwölf ab dem 1. Januar 2014 eingerichteten regionalen Polizeipräsidien eingesetzt werden. Es sei deshalb beabsichtigt, 15 IT-Spezialisten ein Jahr lang zu Polizisten in der Laufbahn des gehobenen Polizeivollzugsdienstes auszubilden. „Wir brauchen Expertenwissen, um Straftaten im Bereich der IT aufzuklären und die Täter ausfindig zu machen“, betonte der Innenminister.

Mit der verstärkten Nutzung der neuen Medien verlagere sich auch ein erheblicher Teil der Kriminalität in den virtuellen Raum. Bei Straftaten wie Bedrohung, Erpressung, Kinderpornographie, Computersabotage, Hehlerei, Betrug, Rauschgifthandel oder extremistischer Propaganda machten sich die Täter die scheinbare Anonymität des Internets zunutze. Weltweit vernetzt agierende Täter und die Flüchtigkeit digitaler Spuren machten es immer schwieriger, Straftaten aufzudecken. „Ohne entsprechende Fachkenntnisse ist es in vielen Bereichen kaum mehr möglich, den Straftätern auf die Schliche zu kommen“, sagte der Innenminister.

Ergänzende Informationen zu Bewerbung und Ansprechpartnern finden Interessierte unter www.polizei-bw.de sowie auf den Internetauftritten der Polizeidienststellen des Landes Baden-Württemberg.

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