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Wechsel an der Spitze des Landespolizeipräsidiums

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„Sie krönen eine bislang schon tolle Karriere mit einem Amt, das Ihnen wie auf den Leib geschneidert ist. Ein Menschenfreund und Brückenbauer als Amtschefs des Integrationsministeriums - passender kann die Wahl nicht sein.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall bei der Verabschiedung von Ministerialdirektor Prof. Dr. Wolf Hammann und der Amtsübergabe an seinen Nachfolger sowie dessen Stellvertreter und den Inspekteur der Polizei. Er sei sich sicher, dass heute die höchsten Führungspositionen der Polizei nicht nur in bewährte, sondern auch in gute Hände übergeben werden. „Landespolizeipräsident Gerhard Klotter, sein Stellvertreter Dietrich Moser von Filseck und Inspekteur Detlef Werner sind angesehene und geschätzte Führungskräfte in der Polizei“, betonte der Innenminister.

Landespolizeipräsident Hammann habe im Jahr 2009 eine sich verändernde Polizei Baden-Württemberg vorgefunden. Sein Gespür und seine Nähe zu Menschen, die Fähigkeit Brücken zu bauen und Vertrauen zu gewinnen, hätten der Polizei viel Anerkennung eingebracht. Deutlich geworden sei dies bei der tragischen Brandkatastrophe in Backnang im April dieses Jahres. „Sie standen im engen Dialog mit türkischen Verantwortlichen. Es war beruhigend, Sie - gemeinsam mit der Waiblinger Polizei - dort vor Ort zu wissen“, betonte Gall.

Dr. Hammann sei einer, der auch Brücken nach Innen aufbaue, menschennah über Hierarchien hinweg. Der Brücken nach Außen suche, gut vernetzt über den Tellerrand der eigenen Organisation hinaus. „Sie waren auch ein Mann des Aufbruchs und des Übergangs in eine neue Polizeistruktur“, sagte der Innenminister.

Mit Klotter habe nun zum ersten Mal in der Geschichte der Polizei Baden-Württemberg ein Polizeivollzugsbeamter das Amt des Landespolizeipräsidenten inne. Gall: „Für mich stellte sich bei der Nachfolge nicht die Frage, ob Jurist oder Polizist, sondern vor allen Dingen wer für dieses Amt geeignet ist.“ Dass Klotter geeignet sei, habe er in seiner fast 40-jährigen Dienstzeit und einer beeindruckenden Vita mehrfach unter Beweis gestellt. Was er mache sei fundiert.

Was er als Gesamtprojektverantwortlicher mit der Polizeistrukturreform geleistet habe, sei eine Herkulesarbeit gewesen. Davor ziehe er seinen Hut. Nun gehe es darum, der Struktur Leben zu geben. „Es geht um die alltägliche Polizeiarbeit, vor allem darum, den Menschen bei der Polizei gerecht zu werden, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können“, sagte Innenminister Gall.

Der Tübinger Polizeipräsident Dietrich Moser von Filseck werde in einer Zeit der vielen Veränderungen als Stellvertreter des Landespolizeipräsidenten ein verlässlicher Fels in der Brandung sein. Er gelte als erfahrener Kenner der Materie, kollegial, diszipliniert, engagiert, als einer, der die Dinge durchleuchte, anpacke und auf den Weg bringe. „Sie sind ein sehr geschätzter, erfahrener Präsident und nun Vize an der Spitze unserer Landespolizei, auf den wir bauen“, betonte der Innenminister.

Spürbar geschätzt und sehr beliebt sei auch der neue Inspekteur der Polizei Detlef Werner. Er habe eine brillante Logik und einen scharfen Verstand. In Karlsruhe werde er als sehr kollegial, aber in der Sache auch hart diskutierend beschrieben. Er frage auch nach und interessiere sich, wo der Schuh drückt. Gall: „Das ist für mich die wichtigste Fähigkeit und Aufgabe eines Inspekteurs.“ Denn wörtlich bedeute inspizieren „hineinblicken, nachsehen“, dem zur Folge müsse der Inspekteur das Ohr an der Basis haben, müsse Sprachrohr und Mittler sein. „Werden Sie also Ihrer Amtsbezeichnung gerecht, schauen Sie „hinein“ und zeichnen Sie uns ein ehrliches Bild von den Problemen, Herausforderungen und Menschen in der Polizei, damit wir die richtigen Entscheidungen für die Sicherheit der Bürger im Land treffen können“, betonte Innenminister Gall.

Er wünsche Ministerialdirektor Dr. Hammann, Landespolizeipräsident Klotter, dessen Stellvertreter Moser von Filseck und Inspekteur der Polizei Werner alles Gute für ihre neuen Aufgaben.

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