Landtagswahl am 8. März 2026

Wahlbenachrichtigung nicht erhalten?

Jeder im Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte sollte bis vergangenen Sonntag, 15. Februar 2026, eine Wahlbenachrichtigung seiner Gemeinde erhalten haben.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wahlbrief wird in einen Postkasten geworfen. Quelle: Fotolia

Da es immer wieder mal vorkommen kann, dass Wahlbenachrichtigungen nicht oder nicht rechtzeitig zugehen, gibt die Landeswahlleiterin Cornelia Nesch folgende Tipps:

Wahl im Urnenwahllokal trotzdem möglich

Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht erhalten hat, aber im Wählerverzeichnis eines Wahllokals seiner Gemeinde eingetragen ist, kann trotzdem wählen. Hierfür muss er am Wahlsonntag seinen Personalausweis oder Reisepass mit ins Wahllokal nehmen. Dann wird er auch ohne Vorlage der Wahlbenachrichtigung zur Wahl zugelassen. Wer sich unsicher ist, in welchem Wahllokal er wählen darf, kann sich hierüber bei seiner Wohnortgemeinde informieren.

Briefwahlanträge trotzdem möglich

Auch die Beantragung von Briefwahlunterlagen ist ohne Wahlbenachrichtigung möglich. Dies kann entweder persönlich bei der Gemeinde vor Ort unter Vorlage eines Ausweisdokuments oder schriftlich erfolgen. Bei der schriftlichen Beantragung genügt beispielsweise auch die Beantragung per E-Mail oder Telefax bei der Wohnortgemeinde.

Tipp: Briefwahlunterlagen persönlich im Rathaus zu beantragen hat den Vorteil, dass die Briefwahl sofort an Ort und Stelle ausgeübt und die ausgefüllten Briefwahlunterlagen im Wahlbriefumschlag direkt bei der Gemeinde abgegeben werden können. So kann man sicher sein, dass die Stimmen zählen!

Wer Briefwahlunterlagen beantragt, muss in jedem Fall in seinem Antrag seinen Familiennamen, seine Vornamen, sein Geburtsdatum und seine Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort) angeben. Sollen die Briefwahlunterlagen an einen anderen Ort als die Meldeadresse des (Haupt-)Wohnsitzes geschickt werden, wäre im Antrag auch diese Adresse anzugeben. Wer den Antrag auf Briefwahlunterlagen für einen anderen stellt, muss eine schriftliche Vollmacht vorlegen. Dies gilt auch für Ehepartner, Kinder und nahe Familienangehörige.

Tipp: Schnell sein. Wer die Briefwahlunterlagen per Post übersandt haben möchte, sollte die Briefwahlunterlagen jetzt schnell beantragen. So verbleibt ausreichend Zeit für den Versand der Briefwahlunterlagen an den Wähler und dieser kann den Wahlbrief dann auch noch per Post bequem zurücksenden.

Weitere Meldungen

Rückenansicht eines Polizisten der Polizei Baden-Württemberg.
Sicherheit

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025

Empfang der Landesregierung für die Karnevals- und Fasnachtsvereine
Landesregierung

Empfang der Karnevals- und Fastnachtsvereine 2026

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizeipräsidium Heilbronn

Festnahme eines deutschlandweit aktiven Serieneinbrechers

Minister Thoma Strobl (Mitte) mit zwei Polizisen, welche die neue Polizeiuniform tragen.
Polizei

Komplett neue Polizeiuniform mit Schnitthemmung

Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg in Stuttgart.
Tarifverhandlungen

Tarifeinigung in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder

Der neue Polizeihubschrauber mit fünf Rotorenblättern
Polizei

Jahresbilanz 2025 der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrssicherheit

Verkehrsunfallbilanz 2025: Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Das Dienstgebäude des Innenministeriums in der Willy-Brandt-Straße 41.
Polizei

Zumeldung zur Festnahme eines pädokriminellen Täters

Zwei Kinder mit Schultaschen zwischen geparkten Autos am Straßenrand. Quelle: Fotolia
Verkehrssicherheit

Bewerbungen für den Verkehrspräventionspreis Baden-Württemberg ab jetzt möglich

Marktplatz Heilbronn, Videoschutz
Sicherheit

Landtag gibt Kommunen mehr Möglichkeiten zum Videoschutz

Dichter Verkehr. Quelle: Fotolia
Verkehrssicherheit

Vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit im Fokus der zweiten Verkehrssicherheitskonferenz

Minister Strobl Einweihung Schnellladesäule
Polizei

Polizei Baden-Württemberg testet Schnellladesäule

Rettungsdienst

Land investiert kräftig in den Neubau, Umbau und die Erweiterung von Rettungswachen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Gesetzentwurf zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen

Minister Thomas Strobl (links) und die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein (rechts)
Gedenken

Minister Thomas Strobl zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus