Sicherheit

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025

Baden-Württemberg ist und bleibt sicher: Mit einer niedrigen Kriminalitätsbelastung und einer anhaltend hohen Aufklärungsquote von über 60 Prozent ist Baden-Württemberg bei der Sicherheit wieder auf einem Spitzenplatz.

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Rückenansicht eines Polizisten der Polizei Baden-Württemberg.

„Baden-Württemberg ist und bleibt eines der sichersten Länder. Die Anzahl der Gesamtstraftaten der Allgemeinkriminalität sinkt im Jahr 2025 um 5,7 Prozent auf rund 522.000 Fälle. Das sind rund 30.000 Straftaten weniger als im Vorjahr. Mit Ausnahme der durch die Corona-Pandemie geprägten Jahre ist das der beste Wert in den vergangenen zehn Jahren. Die Kriminalitätsbelastung liegt bei 4.643 Straftaten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Lässt man die beiden Pandemie-Jahre außen vor, ist auch das die niedrigste Kriminalitätsbelastung in den vergangenen zehn Jahren. Dies zeigt: Unsere Anstrengungen tragen Früchte, denn Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Deshalb haben wir in den letzten Jahren kräftig investiert – in Personal, Ausstattung und modernste Technik. Mit 60,5 Prozent übertrifft auch die Aufklärungsquote der Polizei Baden-Württemberg im Bereich der Allgemeinkriminalität zum siebten Mal in der letzten Dekade die sehr gute 60-Prozent-Marke. Eine hohe Aufklärungsquote von Straftaten wirkt sich unmittelbar positiv auf das Sicherheitsgefühl der Menschen aus. Und das ist wichtig, denn die Menschen in Baden-Württemberg sollen nicht nur sicher sein, sie sollen sich auch sicher fühlen. Mein Dank gilt den rund 35.000 Beschäftigten unserer Polizei Baden-Württemberg, die tagtäglich, 24/7 dafür sorgen, dass wir in einem der sichersten Länder weltweit leben dürfen“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am 19. Februar 2026 bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik und der neuen Website sicher-bw.de.

Unsere Anstrengungen tragen Früchte, denn Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Deshalb haben wir in den letzten Jahren kräftig investiert – in Personal, Ausstattung und modernste Technik.
Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl

Allgemeine Sicherheitslage

Die Anzahl der Straftaten der Allgemeinkriminalität sinkt im Jahr 2025 um 5,7 Prozent auf rund 522.000 Fälle. Im Vergleich zum Jahr 2016 haben wir damit 64.000 Straftaten weniger in Baden-Württemberg – hier waren es noch rund 586.000 Fälle. Mit einer Aufklärungsquote von 60,5 Prozent wird im Jahr 2025 ein Großteil der Allgemeinkriminalität – der Gesamtstraftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße – aufgeklärt.

„Die Sicherheit der Menschen hat für mich höchste Priorität. Wie sicher sich die Menschen im Land fühlen, darum ging es in unserer ersten landesweit durchgeführten Sicherheitsbefragung: 2023 haben daran 35.500 Bürgerinnen und Bürger aktiv teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen: Die Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg fühlt sich insgesamt sicher und bringt der Polizei und der Justiz ein hohes Maß an Vertrauen entgegen. Im Herbst dieses Jahres werden wir die Befragung erneut durchführen, um die Entwicklungen auf einer langen Linie im Blick zu behalten. Es ist wichtig, nicht nur die bekannte Sicherheitslage, also das sogenannte Hellfeld, im Blick zu haben. Wir brauchen auch Erkenntnisse über das sogenannte Dunkelfeld, also die Fälle, die polizeilich nicht bekannt geworden sind. Nur wenn das alles zusammenkommt, können wir unsere polizeiliche Arbeit bestmöglich ausrichten“, so Minister Thomas Strobl.

Sicherheit im öffentlichen Raum

Die Straftaten der Allgemeinkriminalität im öffentlichen Raum sinken im Jahr 2025 um 7,6 Prozent. Wenn man die Corona-Jahre außen vor lässt, ist dies der niedrigste Wert in den vergangenen zehn Jahren. Ausgehend vom Jahr 2016 mit rund 255.000 Fällen beträgt der Rückgang rund 12,5 Prozent. Dies entspricht etwa 32.000 Straftaten.

„Sicherheit ist ein empfindliches Gut. Denn nur wer sich sicher fühlt, kann frei leben. Die Menschen in Baden-Württemberg sollen nicht nur sicher sein, sondern sich auch sicher fühlen und zwar überall – zu Hause, auf Straßen, Plätzen, in Parks und in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Deshalb haben wir seit einigen Jahren alles daran gesetzt, die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen im öffentlichen Raum zu stärken. Im Schulterschluss mit den Kommunen und mit maßgeschneiderten Sicherheitskonzepten – unseren Sicherheitspartnerschaften, den Waffen- und Messerverbotszonen oder unseren Stadionallianzen im Fußball – entwickeln wir Sicherheit nach Maß. Und wir geben den Kommunen die Instrumente an die Hand, die sie brauchen, um ein größtmögliches Maß an objektiver, aber auch gefühlter Sicherheit für die Menschen in unserem Land zu gewährleisten. Das zeigt Wirkung: Die Straftaten der Allgemeinkriminalität im öffentlichen Raum sinken 2025 auf rund 223.000 Fälle, das sind rund 18.000 Straftaten weniger als im Vorjahr und das ist damit der niedrigste Wert der letzten zehn Jahre“, unterstrich Minister Thomas Strobl.

Etwa zwei Drittel der Allgemeinkriminalität im öffentlichen Raum entfällt auf drei Bereiche: Diebstahlsdelikte mit anteilig rund 26 Prozent, Vermögens- und Fälschungsdelikte mit anteilig rund 21 Prozent sowie Sachbeschädigungen mit anteilig rund 16 Prozent. Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum gehen um 3,5 Prozent auf rund 28.600 Fälle zurück. Dabei klärt die Polizei mit mehr als acht von zehn Fällen (82,0 Prozent) überdurchschnittlich viele dieser Taten auf. Bei sechs von zehn Aggressionsdelikten handelt es sich um vorsätzliche leichte bzw. einfache Körperverletzungsdelikte.

Straftaten der Gewaltkriminalität, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Messerangriffe machen zwar auch 2025 nur einen relativ geringen Anteil aus. Sie sind aber geeignet, das Sicherheitsgefühl der Menschen besonders zu beeinflussen: die Gewaltkriminalität liegt bei vier Prozent, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung bei rund einem Prozent und Messerangriffe bei einem halben Prozent. All diese Deliktsfelder sind 2025 rückläufig.

Die Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum sinkt um 6,2 Prozent auf rund 9.600 Fälle. Auch hier ermittelt die Polizei mit einer Aufklärungsquote von über 70 Prozent (71,5 Prozent) einen Großteil der Gewalttäterinnen und Gewalttäter. Mit rund 3.000 Fällen ereignen sich anteilig rund 22 Prozent und damit weniger als ein Viertel aller Sexualstraftaten im öffentlichen Raum. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fallzahlen um knapp zehn Prozent gesunken. Mehr als sieben von zehn Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung im öffentlichen Raum (71,4 Prozent) werden von der Polizei aufgeklärt – ein sehr guter Wert. Messerangriffe im öffentlichen Raum sinken um elf Prozent auf knapp 1.200 Fälle. Fast acht von zehn Messerangriffen (78,5 Prozent) klärt die Polizei auf; bei Mord und Totschlag sind es über neun von zehn (91,5 Prozent). Etwa jeder fünfte Messerangriff im öffentlichen Raum findet im Bereich des ÖPNV statt.

Hierzu erklärte Minister Thomas Strobl: „Bereits im Oktober 2022 hat das Land Baden-Württemberg die rechtlichen Möglichkeiten zur Einrichtung von Waffen- und Messerverbotszonen durch die Kreispolizeibehörden geschaffen und kontinuierlich fortentwickelt. Im Juli 2025 haben wir den Werkzeugkoffer noch einmal erweitert und Waffen und Messer auch aus dem öffentlichen Personennahverkehr verbannt. Und ich habe mich bereits 2024 persönlich dafür eingesetzt, dass wir Messer und Waffen aus Schulen verbannen. Klar ist: Waffen- und Messerverbotszonen mit hinterlegten Kontrollmaßnahmen sind kein Allheilmittel, sie lösen Probleme nicht per se. Sie sind freilich ein wichtiger Baustein. Denn jedes Messer und jede Waffe, die wir sicherstellen, ist ein Sicherheitsgewinn. Wir schauen hin, damit Baden-Württemberg auch weiterhin sicher ist und bleibt.“

Mehrere Städte in Baden-Württemberg setzen in dem Zusammenhang Videoschutz ein, um die objektive Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen. Die Landesregierung hat vor kurzem darüber hinaus wichtige Verbesserungen beim Videoschutz in den Städten und Gemeinden auf den Weg gebracht. Damit können Städte und Gemeinden künftig unter erleichterten Voraussetzungen und an schutzbedürftigen Orten die Sicherheit verbessern.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Partnerschaftsgewalt

Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind im Jahr 2025 um 4,5 Prozent auf rund 13.800 Fälle zurück gegangen. Der Anteil an der Gesamtkriminalität beträgt rund 2,5 Prozent. Mit rund 6.400 Fällen entfällt nahezu die Hälfte aller Sexualstraftaten auf den Bereich der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes von pornographischen Inhalten. Die darunter fallenden Fälle kinderpornographischer Inhalte gehen um 15,6 Prozent auf knapp 4.200 Fälle zurück. Dieser Rückgang ist vornehmlich auch für den feststellbaren Rückgang aller Sexualdelikte verantwortlich.

Demgegenüber sind Fälle von Partnerschaftsgewalt im Jahr 2025 um 2,1 Prozent auf rund 17.400 Fälle und ein Zehnjahreshoch angestiegen. Bei annähernd drei Viertel der Straftaten handelt es sich um Körperverletzungsdelikte. Rund 16 Prozent entfallen auf den Bereich Bedrohungen und fünf Prozent auf Nachstellungen bzw. Stalking. Knapp 80 Prozent der Opfer sind weiblich und fast 80 Prozent der Tatverdächtigen männlich. Die Anzahl der verletzten Opfer liegt mit rund 10.600 Opfern etwa auf dem Vorjahresniveau. Fast jedes vierte getötete Opfer im Deliktsfeld Mord und Totschlag wird im Rahmen von Partnerschaftsgewalt umgebracht.

„Häusliche Gewalt zerstört Vertrauen, Familien, Sicherheit. Alleine in Baden-Württemberg kamen 19 Menschen im Jahr 2025 durch Partnerschaftsgewalt ums Leben, jeden Tag hat die Polizei in Baden-Württemberg rund 50 Fälle von Partnerschaftsgewalt und rund 30 verletzte Opfer durch Partnerschaftsgewalt registriert. Aus der ersten landesweiten Sicherheitsbefragung wissen wir, dass einer von zehn Fällen der Partnerschaftsgewalt zur Anzeige gebracht wird. Deshalb entwickeln wir in Baden-Württemberg das polizeiliche Gefährdungsmanagement im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt stetig weiter, um noch früher besser schützend tätig werden zu können. Erst jüngst haben wir die beteiligten Fraktionen bei der Schaffung der Voraussetzungen im Polizeigesetz fachlich beraten, um zukünftig in Hochrisikofällen häuslicher Gewalt oder bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung eine elektronische Aufenthaltsüberwachung – umgangssprachlich Fußfessel genannt – einsetzen zu können. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Opferschutz und ein entscheidender Schritt in Richtung handfester Abschreckung und Prävention. Die neue Regelung schafft Sicherheit, indem sie Bewegungen und Abstand kontrollierbar macht. Deshalb bin ich dankbar, dass der Landtag für die vom Innenministerium favorisierte Lösung bei der Erstellung von Bewegungsbildern gestimmt hat“, betonte Minister Thomas Strobl.

Cybercrime und betrügerische Anrufstraftaten

„Kriminelle Machenschaften verlagern sich zunehmend ins Netz. Sogenannte hybride Bedrohungen – Cybercrime, Cyberspionage und Cybersabotage – nehmen mehr und mehr zu. Dabei richten sich die Angriffe nicht nur gegen Privatpersonen, sondern auch gegen kritische Infrastrukturen, Unternehmen, politische Akteure und staatliche Einrichtungen. Um uns dagegen abzuhärten und solche Angriffe wirksam zu bekämpfen, sind unsere Sicherheitsbehörden eng verzahnt. Hier greifen alle Rädchen ineinander – innerhalb des Landes und auch im Verbund mit dem Bund sowie anderen nationalen und internationalen Partnern“, führte Minister Thomas Strobl aus.

Die Anzahl der Fälle im Bereich Cybercrime sinkt im Jahr 2025 um 9,2 Prozent auf rund 13.600 Fälle. Der Computerbetrug ist weiterhin das mit Abstand häufigste Delikt und bildet mit rund 11.300 Fällen einen Anteil von fast 83 Prozent. Trotz rückläufiger Fallzahlen in diesem Bereich steigt der von der Polizei registrierte Schaden weiter auf etwa 18,1 Millionen Euro an, was einer Zunahme um zwei Prozent entspricht und ein Allzeithoch markiert.

Zusätzlich zu den rund 13.600 Inlandsstraftaten registriert die Polizeiliche Kriminalstatistik im Jahr 2025 mit rund 29.200 Fällen mehr als doppelt so viele Auslandsstraftaten. Der Schaden der Auslandsstraftaten im Bereich Cybercrime beläuft sich auf etwa 22,9 Millionen Euro. Während die Aufklärungsquote bei Inlandsstraftaten 36,1 Prozent beträgt, liegt diese bei den Auslandsstraftaten bei 0,9 Prozent.

Cybercrime umfasst vereinfacht ausgedrückt Straftaten, die sich gegen IT-Systeme oder deren Daten richten, also beispielsweise durch Hacking oder DDoS-Attacken. Bei Straftaten mit dem Tatmittel Internet und/oder IT-Geräte wird das Internet als Tatwerkzeug genutzt. Hierbei handelt es sich um allgemeine Straftaten, die auch im analogen Raum möglich wären, zum Beispiel Bedrohungen, Beleidigungen oder Betrugsformen.

Mit rund 46.000 Straftaten mit dem Tatmittel Internet und/oder IT-Geräte werden im Jahr 2025 etwa so viele Fälle gezählt wie im Vorjahr. Auch die Aufklärungsquote liegt mit knapp zwei Drittel (64,7 Prozent) auf ähnlich hohem Niveau. Der Schaden nimmt um fast ein Viertel auf rund 92 Millionen Euro zu. Rund die Hälfte der Fälle sind Betrugsdelikte (48,7 Prozent). Zusätzlich zu den in der Polizeilichen Kriminalstatistik registrierten rund 46.000 Inlandsstraftaten mit dem Tatmittel Internet und/oder IT-Geräte sind knapp 80.000 Auslandsstraftaten erfasst. Die Aufklärungsquote bei diesen liegt bei 2,3 Prozent. Der dadurch verursachte Schaden beträgt rund 303 Millionen Euro und ist damit mehr als dreimal so hoch wie der Schaden der Inlandsstraftaten.

Unter Berücksichtigung der auslandserfassten Fälle sind die betrügerischen Anrufstraftaten mit den Tatbegehungsweisen „Falscher Polizeibeamter“, „Enkeltrick“ und „Schockanruf“ im Jahr 2025 um knapp zwei Drittel (65,6 Prozent) auf rund 14.600 Fälle angestiegen. Die Versuchsquote liegt mit über 96 Prozent weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Der Gesamtschaden nimmt um ein Viertel auf rund 23,1 Millionen Euro zu.

„Betrügerische Anrufstraftaten werden häufig aus Callcentern im Ausland initiiert. Kriminelle spielen dabei mit den Sorgen und Nöten argloser, vorrangig, freilich nicht nur, älterer Menschen. Sie geben beispielsweise vor, Angehörige zu sein oder erfinden einen tragischen Unfall einer nahestehenden Person oder geben sich als Polizist aus. Dem perfiden Erfindungsreichtum der Kriminellen sind keine Grenzen gesetzt. Es geht hierbei freilich immer nur um eines: Geld! Deshalb mein Appell: Lassen Sie sich niemals am Telefon zur Herausgabe von Geld- oder Vermögenswerten überreden. Die Polizei wird das nie tun! Sie ruft im Übrigen auch nicht unter der Notrufnummer 110 an. Und wenn Sie glauben, es handelt sich wirklich um eine Angehörige bzw. einen Angehörigen in großer Geldnot, dann rufen Sie diese Person bitte unbedingt unter der bei Ihnen eingespeicherten oder notierten Rufnummer zurück,“ rät Minister Thomas Strobl.

Wohnungseinbruchskriminalität

Ausgehend von 12.255 Fällen im Jahr 2015 sinkt der Wohnungseinbruch bis zum vergangenen Jahr um 52,3 Prozent auf 5.844 Fälle. Oder anders: Wir haben es in Baden-Württemberg seit 2015 geschafft, den Wohnungseinbruch zu halbieren! Daran hat unsere Landespolizei hart gearbeitet – und die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Mit speziell eingerichteten Ermittlungsgruppen im Land können Taten aufgeklärt und bandenmäßige Strukturen zerschlagen werden. Fast jeder zweite Einbruch scheitert schon beim Versuch. Das ist neben intensiven Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen der erfolgreichen Arbeit der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen zu verdanken.

„Einbrecherinnen und Einbrecher hinterlassen mehr als Chaos in der Wohnung. Das Sicherheitsgefühl der Menschen wird durch Einbrüche in die eigenen vier Wände ganz empfindlich gestört. Aus Geborgenheit wird Unsicherheit. Deshalb haben wir in den letzten Jahren alles daran gesetzt, Einbrechern in Baden-Württemberg das Leben schwer zu machen – mit akribischer Ermittlungsarbeit, einem hohen Fahndungs- und Kontrolldruck und gemeinsamen länderübergreifenden Aktionen. Und das zahlt sich aus: Seit 2015 haben wir die Wohnungseinbrüche in Baden-Württemberg halbiert. Lagen wir 2015 noch bei über 12.000 Wohnungseinbrüchen, waren es im Jahr 2025 weniger als 6.000“, sagte Innenminister Thomas Strobl.

Neue Website zur Sicherheit 2025 in Baden-Württemberg

„Sicherheit braucht Fakten. Deshalb haben wir mit Sicher-BW für alle eine digitale Anlaufstelle rund um die aktuelle Sicherheitslage im Land geschaffen. Unser Kernanliegen bleibt dabei gleich: Allen Interessierten einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu fundierten Informationen zu ermöglichen und die Sicherheitslage des Landes transparent und kompakt darzustellen. Das haben wir mit dem Sicherheitsbericht evidenzbasiert bereits in den letzten Jahren getan. Und das führen wir nun digital und interaktiv fort. Verlässliche Informationen sind in diesen Zeiten wichtiger denn je, denn Desinformationen und Fake-News sind in unserem Alltag leider an der Tagesordnung“, erläuterte Minister Thomas Strobl.

Die neue Website zur Sicherheit 2025 in Baden-Württemberg ist unter der Domain sicher-bw.de erreichbar und führt den bewährten jährlichen Sicherheitsbericht des Landes Baden-Württemberg in einem modernen, digitalen Format fort. Hier steht allen Bürgerinnen und Bürgern der Chatbot „Poli“ zur Verfügung. Dieser navigiert durch den Zahlendschungel der Sicherheitslandschaft und hilft dabei, offene Fragen zu beantworten, Themen zu finden und Inhalte einzuordnen.

Die PKS-Veröffentlichung finden Sie auf der neuen Website zur Sicherheit 2025 in Baden-Württemberg unter sicher-bw.de.

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