„Baden-Württemberg ist eines der sichersten Länder. Dafür tun wir viel: Wir sind mitten in der größten Einstellungsoffensive der Polizei Baden-Württemberg und jetzt folgt ein Technik-Turbo für unsere Polizei. Wir investieren in modernste Polizeitechnik und haben den Mut Neues auszuprobieren. Deshalb freut es mich sehr, dass wir jetzt auch eine Schnellladesäule mit Batteriepuffer testen. Das Besondere daran ist, dass durch den integrierten Pufferspeicher Fahrzeuge auch an schwachen Netzanschlüssen mit hoher Leistung geladen werden können. An der Ladesäule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden, so dass wir gleich zwei Elektrofahrzeuge auf unseren Autobahnen erproben können. Damit setzen wir unseren Weg der Elektromobilität bei der Polizei fort, den wir vor rund 15 Jahren eingeschlagen haben. Von den ca. 5.400 Fahrzeugen der Polizei sind bereits rund 630, das sind etwa zwölf Prozent, elektrisch angetrieben. Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim testet die Ladesäule und die Elektrofahrzeuge nun auf Herz und Nieren. Mein Dank gilt allen, die an diesem Projekt beteiligt sind. Damit stellen wir die Weichen für eine zukunftsfähige Polizeiarbeit", sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.
Laden innerhalb von 30 Minuten
Die Verkehrspolizei in Pforzheim testet in den kommenden 24 Monaten eine batteriegepufferte Schnelladesäule „ChargePost“ der baden-württembergischen Firma ads-tec Energy. Die Ladesäule verfügt über eine Ladeleistung von 300 kW und ermöglicht ein Laden innerhalb von maximal 30 Minuten auch an schwachen Netzanschlüssen. Es können bis zu zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Die integrierte Batterie speichert bis zu 201 kWh. Das Innenministerium hat bewusst die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim ausgewählt, um auch die Einsatzfähigkeit von Elektrofahrzeugen auf der Bundesautobahn zu testen. Hierbei kommen zwei batterieelektrisch betriebene Streifenfahrzeuge, ein Audi Q6 e-tron und ein BMW i5 Touring, mit einer durchschnittlichen Reichweite von rund 550 km zum Einsatz. Die Fahrzeuge werden mit sogenannten Datenloggern ausgestattet, um ihre Leistung und Reichweite unter realen Bedingungen zu messen. Die Fraunhofer Gesellschaft begleitet den Pilotversuch wissenschaftlich.
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