Katastrophenschutz

Trinationale Katastrophenschutzübung TERREX 2012

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„Nicht erst die weltweiten Katastrophen der vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, dass große Schadensereignisse nicht an Ländergrenzen Halt machen. Ein Hochwasser nimmt auf Schlagbäume ebenso keine Rücksicht wie ein Erdbeben. Das grenzüberschreitende Krisenmanagement gewinnt deshalb immer mehr an Bedeutung.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall zum Abschluss der länderübergreifenden Katastrophenschutzübung TERREX 2012 in Konstanz.

Für die baden-württembergische Seite sei die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und der Katastrophenschutzstäbe für Hilfeleistungen auf dem und um den Bodensee im Mittelpunkt gestanden. Nur wenn alle Kräfte schnell, planvoll und koordiniert zusammenwirken würden, sei ein effizientes Krisenmanagement möglich und könnten solche Großschadenslagen, wie bei TERREX 2012 angenommen, erfolgreich bewältigt werden. Das gelte natürlich genauso für die Szenarien in und um Füssen und Kiefersfelden. „Ich bin tief beeindruckt von dem, was an den verschiedenen angenommenen Einsatzstellen von den Einsatzkräften geleistet wurde. Das war hoch professionell und ist Beweis dafür, dass der Katastrophenschutz in unserem Lande gut aufgestellt ist und die Zusammenarbeit international, aber auch zwischen der zivilen und militärischen Seite funktioniert“, betonte Gall.

Bereits die TERREX-Übungen der Vergangenheit hätten wertvolle Erkenntnisse gebracht und wesentlich dazu beigetragen, dass neben den alltäglichen "kleineren" Schadensereignissen wie Hochwasser oder Sturmschäden gerade auch Großereignisse mit Unterstützung der Bundeswehr gemeinsam erfolgreich bewältigt werden könnten. „Auch aus TERREX 2012 werden wir wieder wertvolle Erkenntnisse zur weiteren Optimierung der Notfallvorsorge und der Bekämpfung von Katastrophen gewinnen. Die Zusammenarbeit - auch auf zivil-militärischer Ebene - zwischen der Schweiz, Österreich und auf deutscher Seite Baden-Württemberg und Bayern bei der Bewältigung von Katastrophen hat eine besondere Bedeutung. Bei Naturkatastrophen im Grenzgebiet sitzen wir alle - bei Hochwasser wortwörtlich - im selben Boot“, so der Innenminister.

Quelle:

Innenministerium Baden-Württemberg

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