Polizei

Relegation zwischen dem Karlsruher Sport-Club und dem Hamburger SV

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Blaulicht und Schriftzug "Stopp Polizei" auf einem Einsatzfahrzeug.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe bereitet sich zum Relegationsrückspiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem KSC und dem HSV mit rund 1.100 Einsatzkräften auf einen Großeinsatz am Wildparkstadion vor. Bereits im Vorfeld des Spiels wurden einige präventiv-polizeiliche Maßnahmen getroffen; es wurden Fanbriefe versandt und Gefährderansprachen durchgeführt. Die Begegnung am kommenden Montag, 1. Juni 2015, um 19 Uhr wird von der Polizei als Hochrisiko-Spiel eingestuft. Denn das Verhältnis der betroffenen Fangruppierungen gilt als angespannt, das mögliche Konfliktpotenzial als entsprechend hoch. Das stellt die Sicherheitsbehörden vor besonders große Herausforderungen.

„Es ist bedauerlich, dass wir für die Sicherung von Ruhe und Ordnung anlässlich eines Fußballspiels rund 1.100 Polizeibeamtinnen bzw. -beamte benötigen. Die Polizei wird mit einer niedrigen Einschreitschwelle entschlossen gegen jegliche Gewalt vorgehen. Mein Appell ist: Die Relegation wird sportlich entschieden. Mit Gewalt stellen Fans ihren Verein ins Abseits und im Abseits bleibt man erfolglos“, betonte Innenminister Reinhold Gall am Freitag, 29. Mai 2015, in Stuttgart.

Gerade Relegationsspiele zeichneten sich neben der sportlichen Brisanz zwar durch eine hohe Emotionalität der Fans aus. Euphorie und Enttäuschung lägen nahe beieinander, aber beides könne man friedlich ausleben. „Unser Ziel ist, all den friedlichen Fans, darunter auch Familien und Kindern, eine sichere An- und Abreise sowie ein ungetrübtes Fußballerlebnis zu ermöglichen. Ich drücke dem KSC weiter die Daumen und würde mich freuen, wenn wieder drei Vereine aus Baden-Württemberg im Oberhaus spielen“, unterstrich Minister Gall.

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