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Mit Blick auf die Gespräche zwischen Landesregierung und der Automobilbranche erklärt der Stv. Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl:

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Innenminister Thomas Strobl

Wir brauchen in dieser Sache unbedingt das Gespräch zwischen der Landesregierung und der Autobranche.

Gerade in Baden-Württemberg, dem sprichwörtlichen Land der Tüftler, in unserem Hochtechnologieland, muss gelten: Eine innovative Lösung, die auf technischen Fortschritt setzt, ist besser als einfallslose Fahrverbote. Innovation geht vor dem Verbot. Dabei ist ganz logisch, dass wir eine bundesweite Regelung brauchen – die Autos fahren ja nicht nur zwischen Mannheim und dem Bodensee, zwischen Karlsruhe und Ulm. Wir haben jetzt in der aktuellen Diskussion eine gewisse Dynamik – die müssen wir nutzen. Und dass wir in Baden-Württemberg vorangehen, ist in Ordnung - schließlich ist das Auto hier erfunden worden und bis heute werden hier die weltbesten Autos produziert.

Zu allen Fortschritten bei den Emissionen muss aber weiterer Fortschritt kommen. Da denke ich ganz konkret an die Chancen der Digitalisierung. Wenn man sich alleine anschaut, wie viel Parksuchverkehr in einer Stadt wie Stuttgart stattfindet: Was durch intelligentes Parkplatzmanagement hier für ein Einsparpotential gehoben werden kann, das ist gigantisch. Stellen Sie sich vor: Sie wissen schon vorm Losfahren, wo auf Sie ein freier Parkplatz wartet. Das gilt auch für die Optimierung des Lkw-Verkehrs, damit weniger Leerfahrten notwendig sind. Die Digitalisierung kann hier einen ganz wesentlichen Beitrag leisten – nicht irgendwann, sondern bald. Alle Potentiale von Hochtechnologie, Innovation und Digitalisierung müssen genutzt werden. Hier gab es in der Vergangenheit Versäumnisse - wir schöpfen diese Potentiale jetzt. Das passt zum Land der Tüftler, Erfinder und Patente."

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