Breitbandförderung

Digitalisierungsminister Thomas Strobl: „Eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist die Grundlage für die Digitalisierung“ - rund 6,4 Millionen Euro für Landkreis Karlsruhe

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Breitbandausbau in der Gemeinde Sasbachwalden (Quelle: Gemeinde Sasbachwalden)

„Schnelles Internet ist ein entscheidender Standortfaktor für unser Leben und Wirtschaften. Der Landkreis Karlsruhe hat früh die Weichen für die digitale Zukunft gestellt und sich gemeinsam mit seinen Mitgliedskommunen im Breitband-Ausbau engagiert. Ich freue mich, dass mit den heutigen Förderbescheiden das Kreisbackbone, das Glasfaser-Basisnetz für die einzelnen Gemeinde-Netze, ein gutes Stück weiter vorankommt“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, an diesem Donnerstag, 6. April 2017, anlässlich der Übergabe von 51 Förderbescheiden in einer Gesamthöhe von knapp 6,4 Millionen Euro. Mit dem Breitband-Förderprogramm des Landes unterstützt Baden-Württemberg dort die Planung und den Ausbau kommunaler Breitband-Netze, wo der Breitbandausbau für private Telekommunikationsanbieter nicht wirtschaftlich ist.

„Das Förderprogramm des Landes ist ein wichtiger Baustein und Ansporn, den Breitbandausbau im Landkreis Karlsruhe weiter voranzutreiben, damit schnellstmöglich allen Bürgerinnen und Bürgern ein Glasfaseranschluss angeboten werden kann“, sagte der Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel anlässlich der Übergabe.

Der Landkreis Karlsruhe erweitert sein Backbone-Netz und verlegt hierfür rund 26,7 Kilometer lange Glasfasertrassen. Um Doppelstrukturen zu vermeiden und um Netzlücken schließen zu können, pachtet der Landkreis zusätzlich rund 8,7 Kilometer vorhandene Trassen von Kommunen oder von Netzbetreibern für die Dauer von 15 Jahren an.

„Mit einem Drittel der Förderbescheide, die heute übergeben wurden, unterstützt das Land den direkten Anschluss von Unternehmen an die Glasfaser. Wir schließen die Lücken von heute mit der Zukunftstechnologie von morgen“, sagte der Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

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