Flüchtlingserstaufnahme

2. Tätigkeitsbericht der Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg veröffentlicht

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Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg hat heute den Bericht der Ombudsperson des Landes für Flüchtlingserstaufnahme für den Zeitraum August 2016 bis Juli 2017 vorgelegt.

„Das Engagement und die Hilfsbereitschaft der freiwilligen Helferinnen und Helfer ist weiterhin ungebrochen“, sagte Karl-Heinz Wolfsturm, dessen Amtszeit als Ombudsperson des Landes für Flüchtlingserstaufnahme zum 31. Juli 2017 endete. „Dieses ist für die Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen unabdingbar. Ehrenamtliche sind besonders aktiv in der Freizeitgestaltung und im Deutschunterricht. Bei der Integration der Bewohner im alltäglichen Leben und bei der Bewältigung der bürokratischen Probleme sind sie eine große Hilfe.“

Bei den Informationsbesuchen in den Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtun-gen hat die Ombudsperson keinerlei schwerwiegende Missstände festgestellt – was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die Behörden Abläufe optimiert und systematisiert haben. Aufgrund des sehr deutlichen Rückgangs an Flüchtlingszuzügen sank das Konfliktpotenzial.

Die Geschäftsstelle der Ombudsperson war auch im zweiten Amtsjahr Anlaufstelle für Anfragen, Beschwerden, Sorgen und Nöte vieler Menschen. Schwerpunktthemen waren insbesondere die lange Verweildauer der Geflüchteten mit geringer Bleibeperspektive, die Berücksichtigung von besonders Schutzbedürftigen, Fragen zu Familienzusammenführungen und Fragen zu ausstehenden Anhörungen im Zusammenhang mit Asylanträgen.

Neue Ombudsperson des Landes für Flüchtlingserstaufnahme ist seit kurzem der 61-jährige Leitende Kriminaldirektor a.D. Klaus Danner.

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