Im Verlauf des Aufzuges kam es mehrfach zum Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände. Polizeikräfte wurden von etlichen Personen körperlich angegangen, weshalb es auch zu einzelnen Festnahmen kam. Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz verletzt, bei einem trat Dienstunfähigkeit ein.
Der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel MdL äußert sich hierzu wie folgt:
„Drei verletzte Polizisten sind drei zu viel. Wer Einsatzkräfte angreift und Pyrotechnik zündet, begeht Straftaten. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Polizei und Staatsanwaltschaft werden die Täter ermitteln und zur Rechenschaft ziehen. Unsere Polizei hat meine volle Rückendeckung. Den verletzten Beamten wünsche ich rasche Genesung.
Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind bei uns ein hohes Gut. Unsere Polizei schützt sie jeden Tag – professionell, mit Augenmaß, mit Deeskalation und Kooperation. Wer aber den friedlichen Protest als Deckmantel für Gewalt und Zerstörung missbraucht, schadet vor allem denen, die friedlich ihre Meinung sagen. Das lassen wir nicht zu.
An alle, die am 31. Oktober bei uns auf die Straße gehen wollen: Wer auf berechtigte Probleme aufmerksam macht, hat unser Gehör. Friedlichen Protest schützen wir. Bei Gewalt greifen wir durch. Randale ist kein Jugendprotest. Die Bilder aus Frankreich sind kein Vorbild. In Baden-Württemberg zeigen wir, dass Protest anders geht: laut, aber friedlich. Die Veranstalter tragen Verantwortung, Gewalttätern keinen Raum zu geben.
Halloween ist ein Fest zum Verkleiden. Nicht zum Vermummen.“
















