Bevölkerungsschutz

Empfang der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz und ihrer Familienangehörigen

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Innenminister Thomas Strobl: „Ehrenamtliches Engagement ist nur mit Unterstützung durch die Familien möglich“

„Gemeinschaft heißt Mitmachen: Nur auf der Zuschauertribüne sitzen und zusehen, reicht nicht! Die Gemeinschaft lebt davon, dass sich Menschen einbringen. Die rund 300.000 Menschen, die sich in Baden-Württemberg ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren, tun genau das: Sie helfen, wo Hilfe benötigt wird. Sie hören zu, wo ein offenes Ohr gebraucht wird. Sie packen an, wo Hand angelegt werden muss“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, am Samstag, 8. September 2018, beim Empfang der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz in Bruchsal.

Mit dem jährlich stattfindenden Empfang für rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bedankt sich das Land bei den Menschen, die mit ihrem Engagement einen entscheidenden Beitrag dafür leisten, dass Baden-Württemberg in Sachen Sicherheit Spitzenreiter ist. „Ihrer Einsatzbereitschaft ist es zu verdanken, dass das Land gut aufgestellt ist, etwa bei schweren Bränden, Unglücken oder Naturkatastrophen“, sagte Innenminister Strobl.

Ein ganz großes Dankeschön gebühre dabei den Familienangehörigen der vielen Helferinnen und Helfer. „Das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer verlangt auch ihren Familien einiges ab. Das ist nicht nur die Zeit, in der sie für die Sicherheit der Menschen im Land unterwegs sind. Einsätze im Bevölkerungsschutz sind weder planbar noch vorhersehbar. Wenn etwas passiert, wenn Menschen in Not sind, muss alles andere zurückstehen. Diese Flexibilität mitzutragen, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Hinzu kommt, dass Einsätze oft schwierig sind: Die Helfer sind dabei selber Gefahren ausgesetzt und ihre Familienangehörigen bangen zuhause mit – umso mehr gilt, dass dieser Einsatz für die Menschen im Land alles andere als selbstverständlich ist“, unterstrich Minister Strobl.

Mit einem bunten Rahmenprogramm sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesfeuerwehrschule sowie teilnehmende Hilfsorganisationen für eine gelungene Veranstaltung und machten die Gäste aus den Reihen der im Bevölkerungsschutz tätigen Hilfsorganisationen, der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks mit der Einrichtung vertraut.

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