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Innenminister Thomas Strobl: „Fahndungsdruck und hohe Kontrolldichte: Die Zeiten für Einbrecher werden schlechter – und das ist gut so!“

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Verhaftung von zwei Tatverdächtigen. Quelle: www.polizei-beratung.de

„Wir machen Einbrechern das Leben so schwer wie möglich. Jetzt am Wochenende hat erneut eine abgestimmte, großflächige Fahndungsaktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz stattgefunden. Wir haben mit vereinten Kräften die Transitwege der Einbrecherbanden ins Visier genommen. Dabei hat die länderübergreifende Aktion wieder eines deutlich gemacht: Anhaltender Fahndungsdruck und eine hohe Kontrolldichte sorgen dafür, dass die Zeiten für Einbrecher schlechter werden. Das ist gut so und wird auch so bleiben!“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Nachgang an die Schwerpunktaktion gegen Einbrecherbanden. In Baden-Württemberg hat die Polizei vom 9. bis 11. März 2017 insgesamt 3.657 Personen und 2.359 Fahrzeuge kontrolliert sowie 3.032 Dokumente überprüft. Dabei wurden 22 Personen festgenommen sowie 49 Straftaten und 18 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht.

Kontrolliert wurde unter anderem auf Autobahnparkplätzen, Raststätten, Bundes- und Landstraßen sowie in Städten und Gemeinden. Dass die Wahl der Kontrollorte richtig war, zeigte die Festnahme von vier tatverdächtigen Wohnungseinbrechern durch Beamte des Verkehrskommissariats Walldorf (Polizeipräsidium Mannheim). Bei Fahndungsmaßnahmen auf der A 6 wurde ein tatverdächtiges Fahrzeug erkannt und kontrolliert. Im Laufe der Ermittlungen erhärtet sich der Tatverdacht: Die Tatverdächtigen sitzen nun in Untersuchungshaft. Sie sollen für weitere Einbrüche in Geschäfte und Wohnungen im Rhein-Neckar-Raum verantwortlich sein.  

„Organisierte Einbrecherbanden nutzen unser Fernstraßennetz vor allem dazu, ihre Aktionsräume auszuweiten aber auch als Fluchtwege oder Transportwege für erlangtes Diebesgut. Hier setzen wir an und halten den Kontrolldruck hoch. Wir liegen hier richtig und sehen das beispielsweise an der gelungenen Festnahme durch das Verkehrskommissariat Walldorf“, sagte Innenminister Strobl.
 
An der Fahndungsaktion waren in Baden-Württemberg 24 Beamte der Bundespolizei und 25 Kräfte des Zolls beteiligt. Bei Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg wurden die Maßnahmen auch durch zwei Beamte der Gendarmerie Mulhouse unterstützt. Insgesamt waren bei den Schwerpunktkontrollen 771 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt.

Die im vergangenen Jahr geschlossene länderübergreifende Vereinbarung ist mittlerweile fester Bestandteil des Kalenders der Polizei in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität.

Kern der Vereinbarung sind ein schnellerer und besserer Informationsaustausch, eine stärkere gemeinsame Täterfahndung sowie eine noch intensivere Zusammenarbeit bei konkreten Ermittlungsverfahren und in der Prävention. „Diese Kriminalität ist hoch mobil und grenzübergreifend, also kann die polizeiliche Arbeit nicht an Ländergrenzen halt machen! Das ist gelebter Föderalismus!“, so Innenminister Thomas Strobl.

Die festgestellten Straftaten reichen von Diebstahl über Rauschgiftdelikte bis hin zum Verdacht der Geldwäsche. „Wer in den unmittelbaren Lebensbereich der Menschen eindringt, in die persönliche Privat- und Intimsphäre, der muss wissen: Wir werden alles dafür tun, den oder die Täter hinter Schloss und Riegel zu bringen. Auch in Zukunft werden wir weitere Großkontrollen und Schwerpunktaktionen durchführen, um den Fahndungsdruck gegen Einbrecher dauerhaft hoch zu halten. Wir tun alles, was möglich ist, um die Menschen vor einem Einbruch zu schützen. Deutschlands Süden ist ungemütlich für Einbrecherbanden“, warnte  Innenminister Thomas Strobl abschließend.

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