Vertriebene

Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung

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Kranz von Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler, am Mahnmal in Bad Cannstatt.

Innenminister Thomas Strobl erinnert an das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen. Bei einer Gedenkfeier am 20. Juni 2024 wird ein Kranz am Mahnmal für die Charta der deutschen Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt niedergelegt.

„Der nationale Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni hat eine hohe Symbolkraft. An diesem Tag erinnern wir uns an ein historisches Ereignis, das die Geschichte unserer ganzen Nation prägte: An das Schicksal von Millionen Deutschen, die vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht, Vertreibung, Zwangsumsiedlung und Deportation erleiden mussten“, sagte der Stv. Ministerpräsident, Innenminister und Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler Thomas Strobl.

Der Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler lädt traditionell zu einer Gedenkfeier in Stuttgart ein. Bei der diesjährigen Veranstaltung wird Ministerialdirektor Reiner Moser den Innenminister vertreten, der in Potsdam bei der Innenministerkonferenz sein muss, und einen Kranz am Mahnmal für die Charta der deutschen Heimatvertriebenen in der Kursaalanlage in Bad Cannstatt niederlegen. An der Ausgestaltung der Gedenkfeier beteiligen sich der Stellvertretende Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen Raimund Haser MdL und die Beauftragte der Evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg bei Landtag und Landesregierung Kirchenrätin Arngard Uta Engelmann. Für die musikalische Begleitung sorgt ein Ensemble des Landespolizeiorchesters.

Dem Vergessen entgegenwirken

„Mit dem nationalen Gedenktag wirken wir dem Vergessen entgegen. Wir geben den Opfern von Flucht und Vertreibung ein andauerndes Erinnern. Das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen führt uns vor Augen, dass Frieden, Freiheit und Wohlstand nicht selbstverständlich sind. Vielmehr sind wir auch im 21. Jahrhundert dazu aufgerufen, für eine tolerante und demokratische Gesellschaft einzustehen. Heute sind etwa 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Auch ihnen gelten unsere Gedanken“, so Minister Thomas Strobl.

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