Stellenangebot: Polizei

Dozentin / Dozent (w/m/d) für Cybercrime und IT-Forensik

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Außenaufnahme des Innenministeriums Baden-Württemberg

An der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg ist beim Institut für Fortbildung am Standort Böblingen zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Dozentin / Dozent (w/m/d) für Cybercrime und IT-Forensik

(Besoldungsgruppe bis A14).

Der Dienstposten ist in der Besoldungsgruppe A14 ausgebracht. Die Einstellung erfolgt grundsätzlich im Eingangsamt der Laufbahn des höheren informationstechnischen Dienstes (Besoldungsgruppe A13). Mit der Besetzung des Dienstpostens wird nicht gleichzeitig über eine künftige Beförderung entschieden.

Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg bildet den Nachwuchs der Polizei für alle Polizei­dienststellen in Baden-Württemberg aus und garantiert die fortlaufende Weiterbildung der Polizei­bediensteten. Das Institut für Fortbildung am Standort Böblingen ist mit dem Institutsbereich Cyber­crime für die berufliche Weiterbildung von Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern der Schutz- und Kriminalpolizei in Baden-Württemberg zuständig, die mit der Bekämpfung des Deliktsfelds Cybercrime in der Ermittlungsführung und der IT-Forensik betraut sind. Für diese vielseitige und verantwortungs­volle Aufgabe suchen wir eine Dozentin / einen Dozenten (w/m/d), die / der diese Aufgabe engagiert und zuverlässig mit uns gestaltet. Werden Sie Teil unseres Teams – wir freuen uns auf Sie!

Ihre Aufgaben:

  • Eigenständige Konzeption, Planung und teamorientierte Durchführung von Grund-, weiterführender und Spezialisierungs-Fortbildung im Bereich der Ermittlungsführung und IT-Forensik von Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern Cybercrime und IT-Beweissicherung mit den Schwerpunkten Netzwerkanalyse, Netzwerkmissbrauch und der Ermittlung in Netzwerken bei der Schutz- und Kriminalpolizei,
  • Durchführung von Leistungsprüfungen,
  • Anwendungsorientierte Erforschung, (Weiter-) Entwicklung und Aktualisierung forensischer Werkzeuge, Tools und Methoden im Bereich Cybercrime/Digitale Spuren auf Basis anerkannter wissenschaftlicher Methoden und eines ständigen Austausches mit der polizeilichen Praxis

Bewerben können sich:

  • Personen mit abgeschlossenem wissenschaft-lichem Hochschulstudium in einem Studiengang der Fachrichtung Informatik oder in einem anderen für den höheren informationstech-nischen Dienst und für die Bearbeitung von Cybercrime-Delikten geeigneten interdiszi-plinären Informatikstudiengang und einer anschließenden mindestens dreijährigen beruflichen Praxis im Bereich der Computer-Forensik, IT-Beweissicherung durch operative Ermittlungsarbeit und/oder Lehrtätigkeit in diesen Fachgebieten, die die Voraussetzungen für die Übernahme in das Beamtenverhältnis erfüllen, oder
  • Beamtinnen und Beamte des gehobenen informationstechnischen Dienstes, die die Voraussetzungen für den Aufstieg gem. § 13 Abs. 1 LVO-IM erfüllen.

Idealerweise bringen Sie mit:

  • Pädagogisch-didaktische Fähigkeiten,
  • Erfahrungen in der Erwachsenenbildung,
  • Sicherer Umgang mit Lehr- und Lernmedien,
  • Eigenverantwortliche konzeptionelle Arbeitsweise,
  • Reisebereitschaft innerhalb Baden-Württembergs, auch mehrtägig,
  • Bereitschaft zur Durchführung mehrwöchiger/-monatiger Praxisaufenthalte bei Polizeidienststellen,
  • Gute englische Sprachkenntnisse,
  • Überdurchschnittliche Hard- und Softwarekenntnisse, sowie überdurchschnittliche Kenntnisse im Aufbau und Umgang mit IT-Netzwerken,
  • Sicherer Umgang mit gängigen Betriebssystemen, insbesondere Windows und Linux

Viele gute Gründe sprechen für Ihre Bewerbung:

  • Eine verantwortungsvolle, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem motivierten, kollegialen und zunehmend inklusiven Umfeld.
  • Die Beschäftigung erfolgt in Vollzeit, wobei die Vollzeitstelle grundsätzlich teilbar ist.
  • Wir unterstützen Ihre Mobilität mit dem JobTicket BW sowie dem JobBike BW.

Da wir den Anteil an Frauen erhöhen wollen, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die grundsätzlich teilbar ist.

Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden ausdrücklich begrüßt. Sie werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Bewerberinnen und Bewerbern steht es frei, im Rahmen ihrer Bewerbung auf eine eventuell vorliegende Schwerbehinderung oder Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen im Sinne von § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX hinzuweisen, wenn diese Eigenschaft im Bewerbungsverfahren besondere Berücksichtigung erfahren soll.

Für Fachfragen steht Ihnen Frau Christiane Maisch, 07031 / 621-2300, für Personalfragen Frau Stefanie Elster 07720 / 309-3051 zur Verfügung.

Bewerbungsfrist ist der 22.02.2026. Bewerbungen bitte über das Bewerbungsportal unter der Kennziffer 2026-014N.

Die Informationen nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erhalten Sie hier.

Bewerbungsfrist: 22.02.2026