Rettungsdienst

Neues Maßnahmenpaket für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im baden-württembergischen Rettungsdienst

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Fahrzeug des Rettungsdienstes

Der Landesrettungsdienst beschließt ein neues Maßnahmenpaket, wodurch Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im baden-württembergischen Rettungsdienst mehr medizinische Maßnahmen durchführen dürfen und so Patientinnen und Patienten schneller geholfen werden kann.

„Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter helfen Menschen und retten Leben. Seit heute haben sie mehr Möglichkeiten, um den Menschen im Notfall noch schneller zu helfen. Damit gehen wir den nächsten wichtigen Schritt bei der Verbesserung der Versorgung der Patientinnen und Patienten und der Optimierung des Rettungsdienstes in Baden-Württemberg – und wir zeigen den hochqualifizierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern des Rettungsdienstes die berufliche Anerkennung, die sie verdient haben“ sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Ab dem 1. Juli 2022 ist es im baden-württembergischen Rettungsdienst den Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern möglich, bestimmte medizinische Maßnahmen durchzuführen, die ihnen von Ärztinnen und Ärzten übertragen worden sind. Beispielsweise können Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bei starken Schmerzen lindernde Medikamente verabreichen, noch bevor eine Notärztin oder ein Notarzt eingetroffen ist. Die Einführung dieser sogenannten Vorabdelegation hat der Landesausschuss für den Rettungsdienst in seiner Sitzung am 28. Juni 2022 beschlossen. Die Umsetzung kann ab heute landesweit beginnen.

„Die Kompetenzen der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter werden damit voll ausgeschöpft, eine optimale Therapie kann früher beginnen und die notärztlichen Ressourcen können gezielter disponiert werden. Gleichzeitig können die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ihre beruflichen Fähigkeiten nunmehr voll zum Einsatz bringen,“ betonte Innenminister Thomas Strobl.

 

***

 

Unter dem Vorsitz des Innenministeriums Baden-Württemberg und unter Beteiligung der Leistungsträger im Rettungsdienst, der Landesärztekammer und der Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst wurde seit Anfang 2021 eine Konzeption zur Vorabdelegation erarbeitet. Die Vorgabe der jeweiligen Maßnahmen und deren Überprüfung erfolgt durch die Ärztlichen Verantwortlichen im Rettungsdienst bei den Leistungsträger und Leistungserbringer in der bodengebundenen Notfallrettung Baden-Württemberg. Regelmäßige Fortbildungen zur Aufrechterhaltung der fachlichen Eignung der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie deren Überprüfung gewährleisten eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten.

 

 

Weitere Meldungen

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
Kulturerbe im Osten

Jahresbilanz 2025 des Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler

Zwei Hände auf einer Computertastatur. Quelle: Fotolia
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über das NOOTS

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Wie Teenager zu Terroristen werden

Weltweit erste kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl 2026

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Sachbearbeiter Einsatz PP Freiburg Laptop Polizei
Digitalisierung der Polizei

eAkte landesweit eingeführt

Polizeifahrzeug der Polizei Baden-Württemberg mit Trauerflor.
Polizei

Polizeipräsidium Oberfranken: Schwerer Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug

Polizei Kontrolle Weihnachtsmarkt
Sicherheit

Friedliche Weihnachtsmarktsaison 2025

Glasfaserkabel sorgen für schnelles Internet.
Breitbandförderung

Neuer Rekord: Über 1 Milliarde Euro an Fördergeldern bisher ausbezahlt

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Polizei spendet an Stiftung Kinderland Baden-Württemberg

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

21 Parteien reichen Landesliste für Landtagswahl ein

Zwei Polizeibeamte bei einer Streife.
Öffentlicher Dienst

Neue Ansprechstelle zur Gewaltprävention für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Das Dienstgebäude des Innenministeriums in der Willy-Brandt-Straße 41.
Sicherheit

Zumeldung zur Speicherung von IP-Adressen

Polizistin bei einem Auslandseinsatz
Polizei

Weihnachtsgrüße an Einsatzkräfte der Polizei Baden-Württemberg in Auslandsmissionen

Drohne
Bundesrat

Baden-Württemberg unterstützt Änderung des Luftsicherheitsgesetzes