Einbruch

Landespolizeipräsident Klotter: „Kommunale Initiativen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls sind ein geeignetes Mittel, Einbrechern das Handwerk noch schwerer zu machen“

Preisträger Projekt wachsamer Nachbar mit Herrn Minister Strobl und Landespolizeipräsident Klotter

Ein aufmerksamer Nachbar berichtete im Juli dieses Jahres: „An den Vorfall kann ich mich noch gut erinnern. Es war Montag schon spät am Abend als ich ins Bett wollte. In meinem Zimmer konnte ich feststellen, dass der Bewegungsmelder meiner Nachbarn angegangen war. Da mir bekannt war, dass meine Nachbarn im Urlaub sind, habe ich mich gewundert und aus dem Fenster geschaut.“ Durch das aufmerksame und vorbildliche Verhalten des „wachsamen Nachbars“ konnte in diesem Fall ein Wohnungseinbruchdiebstahl (WED) verhindert werden. Außerdem gelang aufgrund der umgehenden Alarmierung der Polizei und der guten Täterbeschreibung die Festnahme des Täters.

Dieser Sachverhalt steht beispielhaft für eine Vielzahl von versuchten Einbrüchen, die durch eine funktionierende und aufmerksame Nachbarschaft verhindert oder aufgeklärt werden konnten. Denn neben Politik und Polizei sind vor allem aufmerksame Bürgerinnen und Bürger gefragt, die einen bedeutenden Beitrag bei der Bekämpfung des WED leisten können. So konnten im Jahr 2016 insgesamt rund 566 Einbrüche durch aufmerksame Nachbarn oder Zeugen im Zusammenspiel mit Sicherheitstechnik verhindert werden.

Zivilcourage und eine gelebte Kultur des Hinschauens sind essentiell, um
Einbrüche auch zukünftig erfolgreich und konsequent entgegentreten zu können.

Bisherige Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass das Phänomen des Wohnungseinbruchsdiebstahls vor allem dann erfolgsversprechend bekämpft wird, wenn alle gesellschaftlichen Akteure gemeinsam handeln.

Durch einfache aber effektive Verhaltensmuster, wie beispielsweise der bewussten Wachsamkeit für Unregelmäßigkeiten in der eigenen Nachbarschaft sowie eine schnelle Verständigung der Polizei bei ungewöhnlichen Vorkommnissen, kann jeder Einzelne einen Beitrag zur Sicherheit leisten.

Um für die Umsetzung dieser einfachen Verhaltensmuster zu werben, wurden dem Projektbüro Kommunale Kriminalprävention (KKP), welches beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration angesiedelt ist, durch die beiden Regierungsfraktionen 200.000 Euro gezielt für die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls zur Verfügung gestellt und das Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“, kurz PWN, ins Leben gerufen.

„Die nun vorliegenden 16 innovativen Konzepte zeigen, dass kommunale Initiativen ein gutes Mittel sind, den Einbrechern das Handwerk in Baden-Württemberg noch schwerer zu machen“, sagte Landespolizeipräsident Gerhard Klotter bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide heute in Stuttgart. 16 innovative Konzepte in baden-württembergischen Kommunen, die der Verhinderung von Wohnungseinbruchdiebstählen, der Verbesserung des Sicherheitsgefühls und der Nachbarschaftsförderung dienen, werden mit bis zu 10.000 Euro pro Projekt gefördert.

„Mit der Projektausschreibung wurde gezielt die Kultur einer wachsamen Nachbarschaft gefördert. Diese bildet neben vielen weiteren Maßnahmen einen der Schwerpunkte in einem sehr breit angelegten Bekämpfungskonzept gegen Wohnungseinbruchsdiebstahl der Polizei Baden-Württemberg“, so Landespolizeipräsident Gerhard Klotter.

Liste der Preisträger

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Weitergehende Informationen rund um das Thema Einbruchschutz finden Sie unter:

10 Goldene Regeln für ein sicheres Zuhause: https://praevention.polizei-bw.de/wp-content/uploads/sites/20/2016/10/INFOBLATT_10_goldene_Regeln.pdf

Polizeiliche Kriminalprävention: www.polizei-beratung.de

Programm Polizeiliche Kriminalprävention- K-Einbruch: http://k-einbruch.de/

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Rückenansicht eines Polizisten der Polizei Baden-Württemberg.
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Innenminister Thomas Strobl zu Silvester

V.l.n.r.: Willi Holder MdL Fraktion Grüne, LPP Gerhard Klotter, LKD Klaus Ziwey, Michael Kashi, IRGW-Vorstand, Rami Suliman, Vorsitzender des Oberrates IRG Baden, Susanne Jakubowski, IRGW-Vorstand, Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Prof. Barbara Traub, Vorstandssprecherin IRGW, Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus Dr. Michael Blume und Rabbiner Yehuda Pushkin umrahmt von Polizeischülern.
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Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
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Bei der Krawallnacht von Stuttgart wurden auch Schaufensterscheiben eingeschlagen.
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v.l.n.r.: Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz, der neue Stabschef beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg und Stellvertreter des Präsidenten, Hubert Wörner, der neue Leiter des Führungs- und Einsatzstabes beim Polizeipräsidium Stuttgart, Markus Eisenbraun, und Staatssekretär Wilfried Klenk
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Neue Polizeivizepräsidenten im Amt

V.l.n.r.: Frau Susanne Benizri-Wedde, Leiterin des Erziehungsreferats der IRG Baden, Herr Rami Suliman, Vorsitzender der IRG Baden und Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, Herr Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus, Herr Andreas Schütze, Amtschef des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration, Herr Klaus Ziwey, Landeskriminaldirektor und Frau Ruth Bostedt, Bund jüdischer Studierender.
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Fachtag „Antisemitismus 2.0 – Hass. Hetze. Handeln."

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