Allgemeines

Für Ihre Sicherheit

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  • Schriftzug Feuerwehr auf dem Dachaufsatz eines Feuerwehrfahrzeugs

    Bild: © Innenministerium Baden-Württemberg

Im deutschsprachigen Raum besteht ein einzigartiges Feuerwehrsystem mit einer sehr hohen Sicherheitsqualität. Angestrebt wird, dass die Gemeindefeuerwehren innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zur Verfügung haben. Dies lässt sich nur dann erreichen, wenn flächendeckend ehrenamtlich tätige Einsatzkräfte bereitstehen, die zu jeder Zeit alarmiert werden können und verpflichtet sind, in den Einsatz zu gehen.

In den baden-württembergischen Gemeindefeuerwehren leisten 108.724 Feuerwehrangehörige in den freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich Einsatzdienst. Sie dürften damit eine der größten Gruppen der im Lande ehrenamtlich tätigen Bürger darstellen.

Hauptamtlich sind zusätzlich 2.234 Feuerwehrangehörige tätig, und zwar in den Freiwilligen Feuerwehren größerer Gemeinden beziehungsweise in den acht Gemeindefeuerwehren im Land, die eine Abteilung Berufsfeuerwehr haben. Das sind zusammen 110.958 aktive Feuerwehrangehörige in den Einsatzabteilungen, darunter mehr als 6.000 Frauen.

Von ehemals reinen Brandschützern sind die Feuerwehrangehörigen zum Soforthelfer in Not- und Unglücksfällen aller Art geworden. Die Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung, wie zum Beispiel bei Unfällen im Straßenverkehr und besonders bei Einsätzen im Umwelt- und Strahlenschutz, haben zahlenmäßig den Bereich der klassischen Brandbekämpfung längst überholt. So galten in Baden-Württemberg im Jahr 2017 nur noch etwa 16,6 Prozent der Einsätze der Brandbekämpfung, während bereits rund 41,9 Prozent der Einsätze auf die technische Hilfeleistung entfielen.

Für ihren unermüdlichen und selbstlosen Einsatz sowie für ihr persönliches Opfer zum Wohl der Gemeinden und ihrer Bürgerschaft gebührt den Feuerwehrangehörigen unser aller Dank und Respekt. Damals wie heute prägen Gemeinschaftsgeist, Bürgersinn und Idealismus das Bild der Freiwilligen Feuerwehren. Sie sind verstärkt auf das Mitwirken der jüngeren Generation in ihren Reihen angewiesen, um auch künftig ihre Aufgaben zum Wohl der Allgemeinheit wahrnehmen zu können.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind für den Einsatz vom Arbeitgeber beziehungsweise Dienstherrn von der Arbeit freizustellen. Sie erhalten für den Einsatz Verdienstausfall beziehungsweise Aufwandsentschädigung und sind gegen Unfälle beim Einsatz unfallversichert.

 


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