Pressemitteilung

Digitalisierung
  • 28.04.2017

8,4 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Baden-Württemberg

  • Breitbandausbau in der Gemeinde Sasbachwalden (Quelle: Gemeinde Sasbachwalden)

„Schnelles Internet ist so wichtig wie ein Strom- oder Telefonanschluss. Datenautobahnen haben für die Landesregierung deshalb höchsten Stellenwert. Das Land nimmt deshalb für die Breitbandversorgung auch richtig Geld in die Hand. Gemeinsam mit den Kommunen schließen wir die weißen Flecken im Land“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, am gestrigen Donnerstag, 27. April 2017, anlässlich der Übergabe von 33 Breitbandförderbescheiden in einer Gesamthöhe von rund 8,4 Millionen Euro.

„Mit gut einem Drittel der heutigen Förderbescheide unterstützt das Land den Ausbau von Glasfaser-Backbone-Strecken. Das zeigt, wir schließen die Versorgungslücken von heute mit der Technik von morgen“, so der Digitalisierungsminister. Für die Landesregierung haben zukunftsfeste Glasfaseranschlüsse Vorrang vor kupferbasierten Anschlüssen. Damit verfolgt Baden-Württemberg eine Langfriststrategie mit einer Glasfaser-Infrastruktur, die auch auf lange Sicht den Bedarf bedienen kann.

„Mit der heutigen Übergabe haben wir in diesem Jahr bereits insgesamt 185 Anträge mit rund 30,8 Millionen Euro Gesamtfördersumme bewilligt. Im vergangenen Jahr haben wir zum ersten Mal die Rekordfördersumme von 115 Millionen Euro erreicht – auch in diesem Jahr werden wir den Breitbandausbau wieder mit einem dreistelligen Millionenbetrag fördern“, sagte Minister Thomas Strobl.

Die Landesregierung unterstützt die Kommunen dort, wo sich der Netz-ausbau für die privaten Netzbetreiber nicht lohnt. In der Bundesrepublik ist die Versorgung mit Breitband grundsätzlich Aufgabe der privaten Telekommunikationsanbieter. Diese entscheiden nach Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten, wo sie in den Breitbandausbau investieren und ein Netz zur Verfügung stellen. Dort, wo der Markt versagt und die privaten Anbieter nicht investieren, greift die öffentliche Hand mit Förderprogrammen unterstützend in den Markt ein.


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