Stellenangebot

Referentin / Referenten (w/m/d) für Cybersicherheit

Beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung 7 - Digitalisierung - beim Referat 72 – Grundsatz, Kommunikation und Cybersicherheit der Dienstposten einer/eines

Referentin / Referenten (w/m/d) für Cybersicherheit

zu besetzen.

Das Referat 72 ist für drei Aufgabenbereiche verantwortlich. Im Bereich Grundsatz beschäftigt sich das Referat mit vielfältigen, grundlegenden Fragestellungen der Digitalisierung wie z.B. „Welche Auswirkungen wird künstliche Intelligenz auf unsere Gesellschaft und das Land Baden-Württemberg haben?“ Der Kommunikationsbereich unterstützt Abteilung 7 bei der Vorbereitung von öffentlichkeitswirksamen Terminen sowie der anschaulichen Berichterstattung über Umsetzungsmaßnahmen und –erfolge im Zusammenhang mit der Digitalisierungsstrategie. Der Bereich Cybersicherheit koordinert und betreut alle Leuchtturmprojekte der Digitalisierungsstrategie mit Cybersicherheitsbezug im Ministerium, wie z.B. die „Cyberwehr“, und soll gleichzeitig eine ganzheitliche Cybersicherheitsstrategie und – architektur für Baden-Württemberg entwickeln bzw. aufbauen. Somit gestalten Sie an maßgeblicher Stelle die sichere, digitale Zukunft des Landes Baden-Württemberg mit.

Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören insbesondere:

  • die Bearbeitung von grundsätzlichen Fragestellungen zur Cybersicherheit,
  • die Prüfung und Bewertung von Cybersicherheitsstrategien und Dokumenten anderer (Bundes-) Länder, des Bundes und der Europäischen Ebene,
  • die Konzeptionierung, Entwicklung und das Monitoring einer Cybersicherheitsstrategie für das Land Baden-Württemberg,
  • die Kontaktpflege zu externen Akteuren im Kontext der Cybersicherheitsstrategie,
  • die Geschäftsführung des Fachbeirates Cybersicherheit, 
  • die Geschäftsführung des Steuerungskreises Cyberwehr BW,
  • die Konzeptionierung und Erstellung eines landesweiten Cybersicherheitslagebildes,
  • das Controlling der vorhandenen landesweiten Sensibilisierungs- und Awarenesskampagnen zur Cybersicherheit,
  • die Initiierung sowie eigenverantwortliche Leitung und Durchführung von Projekten des ressortübergreifenden Themas Cybersicherheit.

Organisatorische Veränderungen sowie Änderungen im Aufgabenzuschnitt bleiben vorbehalten.

Vorausgesetzt werden von den Bewerberinnen und Bewerbern

  • eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Diplom, Magister, Staatsprüfung oder Master (akkreditiert))
  • mit Schwerpunkt Informatik, Wirtschaftsinformatik, Informationstechnologie oder
  • einer vergleichbaren Fachrichtung, auf deren Basis gleichwertige Kenntnisse erworben wurden
  • oder die Qualifikation für den höheren Verwaltungsdienst und umfrangreiche, vertiefte technische Berufserfahrung.
  • Bewerben können sich auch Beamtinnen und Beamte, welche die Befähigung für die Laufbahn des höheren Dienstes im Wege des Aufstiegs erworben haben und über Kenntnisse in der Informationstechnik und der technischen Prozesse im Bereich der Verwaltung verfügen.
  • Verständnis für die Geschäftsprozesse in der Verwaltung und den sich daraus ergebenden Anforderungen an die Informationstechnik.

Erwartet wird von den Bewerberinnen und Bewerbern ferner:

  • die Bereitschaft, sich neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen und diese kreativ und zielorientiert anzugehen,
  • Fach- und Führungskompetenz (z.B. Leitung von ressortübergreifenden Teams),
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift,
  • die Fähigkeit zu analytischem Denken sowie selbständig und strukturiert zu arbeiten,
  • lösungsorientiertes Arbeiten,
  • analytisches und strategisches Denkvermögen,
  • Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen,
  • Verantwortungsbereitschaft und Eigeninitiative,
  • ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit,
  • Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit sowie
  • Formulierungs- und Verhandlungsgeschick in Wort und Schrift.

Der Dienstposten ist nach Bes.-Gr. A 15 LBesGBW bewertet. Die Einstellung erfolgt grundsätzlich im Beschäftigtenverhältnis nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und kann bei Vorliegen der persönlichen und tarfiflichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 14 TV-L erfolgen. Die Gehaltsspanne entnehmen Sie bitte der Gehaltstabelle, die Sie auf der Seite des Landesamtes für Besoldung und Versorgung finden. Bei Vorliegen der persönlichen und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verbeamtung denkbar.

Sie können sich auch bewerben, sofern Sie sich bereits in einem Beamtenverhälntis des höheren Dienstes der Bundes-, Landes- oder Kommunalverwaltung befinden.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die grundsätzlich teilbar ist. Da wir den Anteil von Frauen erhöhen wollen, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir unterstützen Ihre Mobilität mit dem JobTicket BW.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird die Bereitschaft erwartet, sich im Falle der Einstellung einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz zu unterziehen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bewerben Sie sich bitte bis spätestens 02.10.2019 unter Angabe der Kennziffer 52-2019 über unser Online-Bewerberportal.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Dr. Karst (Tel. 0711/231-3124) zur Verfügung. Fachliche Fragen zum Aufgabengebiet beantworten Ihnen gerne Herr Pröfrock (Tel. 0711/279-4420).

Die Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erhalten Sie auf unserer Homepage.

 

 

Bewerbungsfrist: 02.10.2019

Das baden-württembergische Innenministerium in Stuttgart.

Kontakt : Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

Willy-Brandt-Straße 41
70173 Stuttgart