Allgemeines

Einreise und Aufenthalt

Weltkarte. Quelle: Fotolia.
Reisende mit Koffern. Quelle: Fotolia.
  • Bestimmungen

Übersicht

Menschen aus anderen Staaten, die nach Deutschland einreisen und sich hier aufhalten möchten, haben einige Bestimmungen zu beachten. Ausländer benötigen in der Regel einen Aufenthaltstitel in Form eines Visums, einer Aufenthaltserlaubnis, einer Blauen Karte EU, einer Niederlassungserlaubnis oder einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU.

Visum. Quelle: Fotolia.
  • Visum

Einreise

Die Einreise nach Deutschland ist grundsätzlich nur mit einem Visum erlaubt, das vorher von einer deutschen Auslandsvertretung ausgestellt wurde. Es gibt aber viele Einreiseerleichterungen. Zum Beispiel können die Angehörigen von über 40 Staaten als Touristen ohne Visum für einen Besuchsaufenthalt einreisen.

Gepackte Umzugskisten in einem leer geräumten Zimmer. Quelle: Fotolia
  • Niederlassung

Aufenthalt

Für den längerfristigen Aufenthalt in Deutschland benötigen Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis, Blaue Karte EU, Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU. Ausnahmen gelten beispielsweise für diplomatisches Personal oder EU-Bürger.

Koffer neben einer geöffneten Tür. Quelle: Fotolia.
  • Ausreise

Freiwillige Rückkehr

Ausländer, die in Deutschland nur ein vorübergehendes oder kein Aufenthaltsrecht erhalten haben, müssen ausreisen, sobald keine Ausreisehindernisse (mehr) vorliegen. Bis dahin erhalten sie eine befristete Aufenthaltserlaubnis oder eine Duldung.

Flagge der Europäischen Union. Quelle: Fotolia
  • Förderprogramm der EU

Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

Aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds stehen Fördermittel sowohl für die freiwillige als auch für die zwangsweise Rückkehr zur Verfügung. Der Fonds wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verwaltet. Gefördert wird zum Beispiel die Arbeit von Rückkehrberatungsstellen.

Menschen in einer Stadt. Quelle: Fotolia.
  • Freizügigkeit

EU-Bürger

Freizügigkeitsberechtigte EU-Bürger, ihre Familienangehörigen sowie Staatsangehörige der EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen benötigen für die Einreise und den Aufenthalt keinen Aufenthaltstitel. Sie melden sich lediglich bei der Meldebehörde an.

Stempel zur Arbeitserlaubnis. Quelle: Fotolia.
  • Rechtslage

EU-Erweiterung

Am 1. Mai 2011 hat sich der deutsche Arbeitsmarkt für die Bürger aus der Tschechischen Republik, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien und der Slowakei, am 1. Januar 2014 für die Bürger aus Bulgarien und Rumänien und am 1. Juli 2015 für die Bürger aus Kroatien geöffnet.