Krisenmanagement

Journalisten bei einer Pressekonferenz

Krisenmanagement und Kommunikation

Das Referat Krisenmanagement hat zwei Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Die Entwicklung möglicher Gefährdungslagen zu beobachten, sie hinsichtlich ihrer Bedrohung zu analysieren, zuständige Stellen hierüber zu informieren, präventiv entgegen zu steuern und im Bedarfsfall bei der Bewältigung der Situation zu unterstützen. 
  • Die Koordination des Betriebs und die Bereitstellung von Kommunikationseinrichtungen im Bevölkerungsschutz, um in allen Einsatzsituation für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz die Kommunikation zu gewährleisten.
Der Stab zur Flüchtlingsunterbringung im baden-württembergischen Innenministerium.
  • Notfallorganisation

Krisenmanagement

Krisenmanagement in der Landesverwaltung begrenzt sein Wirken nicht nur auf die typischen operativen Aufgaben der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr von Feuerwehr, Rettungsdienst und den Einheiten des Katastrophenschutzes, sondern versteht sich als Dienstleiter für alle Ressorts, wenn in deren Zuständigkeit über die gewohnten Abläufe hinaus lageorientiertes Handeln im Stabsmodus erforderlich ist.

Schriftzug 112 - Feuerwehr. Quelle: Fotolia
  • 112

Notruf

Europaweit gilt die Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst. Der Notruf wird in den integrierten Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienst entgegen genommen. Weiterentwicklungen bei der Nutzung des Notrufs werden vom Referat Krisenmanagement begleitet und für den nichtpolizeilichen Bereich umgesetzt.

Integrierte Leitstelle. Quelle: Fotolia
  • Alarmierung

Integrierte Leitstellen

Integrierte Leitstellen sind die Einrichtungen, bei denen die von den Bürgerinnen und Bürger über die Notrufnummer 112 abgesetzten Notrufe angenommen und bearbeitet werden. Dies sind alle Notrufe für die Feuerwehr und für den Rettungsdienst.

Einsatzkraft mit Funkgerät. Quelle: Fotolia.
  • Kommunikation

Funk und Alarmierung

Für die Alarmierung der Einsatzkräfte werden eigene Netze aufgebaut und unterhalten. Sie gewährleisten die unabhängige und sichere Benachrichtigung der Feuerwehrangehörigen und Katastrophenschutzeinheiten.

Funkgeräte in einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Quelle: Fotolia
  • Einsatzkräfte

Einsatzstellen- und Objektfunk

Handsprechfunkgeräte auf den Kanälen des Einsatzstellenfunks dienen zum Beispiel der Sicherheit der Feuerwehrleute, so unter anderem zur Verbindung zwischen den im Gebäudeinneren eingesetzten Trupps und dem Gruppenführer außerhalb der Gefahrenzone.

Zwei Feuerwehrmänner beim Öffnen der Tür eines brennenden Gebäudes. Quelle: Landesfeuerwehrschule
  • BOS

Digitaler Funk

Der Digitalfunk BOS gewährleistet neben der Verschlüsselung eine hohe Verfügbarkeit und Sprach-/Empfangsqualität für die Nutzer. Die übliche Gruppenkommunikation wird ergänzt durch Möglichkeiten der Einzelkommunikation.

Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finden Sie verschiedene Informationen rund um die Notfallvorsorge und über das richtige Handeln in Notsituationen. Zu diesen Themen wird auch ein Ratgeber als Download angeboten.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe