Spätaussiedler

Angekommen

Spätaussiedler

  • Trachtenzug am Heimattag. Quelle: Petra Reiner

Spätaussiedler sind Angehörige deutscher Minderheiten aus den Staaten Ost- und Südosteuropas. Sie sind Deutsche im Sinne von Artikel 116 des Grundgesetzes und erwerben mit der Ausstellung der Spätaussiedlerbescheinigung die deutsche Staatsangehörigkeit.

Vertriebene und Aussiedler haben nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich zum Wiederaufbau des zerstörten Südwestens beigetragen.

Die Aufnahme von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern ist im Bundesvertriebenengesetz geregelt. Sie müssen vor ihrer Ausreise nach Deutschland noch vom Herkunftsgebiet aus ein förmliches Aufnahmeverfahren beim Bundesverwaltungsamt durchführen. Das Bundesverwaltungsamt prüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sind, und erteilt dann den Aufnahmebescheid. Nach ihrem Eintreffen im Bundesgebiet werden die Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie ihre Familienangehörigen in der Außenstelle Friedland des Bundesverwaltungsamtes, der einzigen Aufnahmeeinrichtung des Bundes, registriert und auf die einzelnen Bundesländer verteilt.


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